J.P. Morgan Asset Management: Die Bevölkerung aus den Emerging Markets lässt sich ihre Kauflust nicht nehmen
Tilmann Galler, Client Portfolio Manager bei J.P. Morgan Asset Management
„Die Konsumfreude breiter Bevölkerungskreise aus den aufstrebenden Ländern
hält unbeirrt an“, sagt Tilmann Galler, Client Portfolio Manager bei J.P.
Morgan Asset Management. Seine These lautet deswegen: „Langfristig
orientierte Anleger kaufen jetzt Aktien von kleinen und mittelgroßen
Unternehmen aus den Schwellenländern“, so der Manager. Insgesamt verlangsamt
sich zwar das weltweite Wachstum, Galler ist sich jedoch sicher, dass die
Schwellenländer weiterhin höhere Wachstumsraten vorlegen werden als
beispielsweise die USA, die Eurozone oder Japan. Ein weiteres Plus der
aufstrebenden Nationen ist, dass sie ihre Schulden im Griff haben: Gemessen
am Brutto-Inlandsprodukt (BIP) beträgt das Schuldenniveau weniger als die
Hälfte vom dem der Industrieländer. So weisen die Mitgliedsstaaten der 20
größten Industrienationen eine Verschuldung von mehr als 100 Prozent ihres
BIPs auf, während die 20 größten Schwellenländer eine Quote von rund
35 Prozent verzeichnen. „Der Schuldenabbau vieler Industriestaaten unter-
streicht die relative Attraktivität der Schwellenländer“, sagt Galler.
Christoph Bergweiler, Vertriebsleiter bei J.P. Morgan Asset Management in Frankfurt
„Vor diesem Hintergrund sollten sich Anleger jetzt sukzessive in diesem
interessanten Segment engagieren“, betont auch Christoph Bergweiler,
Vertriebsleiter bei J.P. Morgan Asset Management in Frankfurt. Allerdings
sollten Investoren über detaillierte Kenntnisse der jeweiligen Marktverhältnisse
verfügen. „Nur dann können Anleger die Chancen von Aktien der kleinen Unternehmen
in Schwellenländern optimal nutzen“, so Bergweiler. Der noch nicht so transparente
Umgang mit Informationen erschwert vielen Anlegern den Zugang in dieses
aussichtsreiche Marktsegment. Die lokale Präsenz eines Asset Managers ist aus
diesem Grund umso wichtiger. „Nur vor Ort können sich die Investoren ein echtes
Bild über die Gesellschaft machen und die tatsächliche Attraktivität des
Managements prüfen“, weiß Bergweiler. „Neben der Bewertung und den Zukunftsaus-
sichten eines Unternehmens spielt für unsere Fondsmanager auch die Frage der
Liquidität eine wichtige Rolle“, ergänzt Client Portfolio Manager Galler.
Greg Mattiko, dem Manager des JPM Emerging Markets Small Cap Fund[1], steht
deshalb das global agierende Schwellenländer-Team von J.P. Morgan Asset Management
zur Seite. Rund 50 Experten besuchen jährlich mehr als 5.000 Unternehmen vor Ort.
So lassen sich in einem Bottom-Up getriebenen Prozess die aussichtsreichsten
Unternehmen aus dem rund 4.000 Werte umfassenden Universum herausfiltern. Seit
September 2005 gibt es den Fonds für Schwellenländer Small Caps in den USA, der
für deutsche Anleger verfügbare JPM Emerging Markets Small Cap Fund wurde im
November 2007 aufgelegt. Mattikos Strategie ist es, heute in kleine Unternehmen
zu investieren, die besonders vom Wachstumspotenzial der Schwellenländer
profitieren. „Auch unter dem Aspekt der Portfoliooptimierung sind kleine Firmen
aus den Emerging Markets in einem gut ausbalancierten Depot nicht mehr weg zu
denken“, so der Vertriebsleiter.
Disclaimer: Diese Meldung ist keine Empfehlung zu einer Fondsanlage und keine individuelle Anlageberatung. Vor jeder Geldanlage in Fonds sollte man sich über Chancen und Risiken beraten und aufklären lassen. Der Wert von Anlagen sowie die mit ihnen erzielten Erträge können sowohl sinken als auch steigen. Unter Umständen erhalten Sie Ihren Anlagebetrag nicht in voller Höhe zurück. Die in diesem Kommentar enthaltenen Informationen stellen weder eine Anlageempfehlung noch ein Angebot oder eine Aufforderung zum Handel mit Anteilen an Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar.
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