Mutual Series: Entdeckung von Chancen in volatilen Zeiten
PETER LANGERMAN, Chairman, President und Chief Executive Officer
Mutual Series, schreibt in seiner aktuellen Markteinschätzung:
Das Portfoliomanagement von Mutual Series hält weiterhin
an einer fundamentalen Bottom-up-Analyse fest. Gleichzeitig
verfolgen wir jedoch die Ereignisse in der Welt
genau. Es mag zwar im Gesamtbild gesehen Probleme
geben, die die globale Konjunkturerholung weiterhin
bremsen könnten, einschließlich Griechenlands Schuldenproblemen
und die Sorgen um andere Länder in dieser
Region. Wir betrachten Ereignisse wie diese jedoch aus
dem Blickwinkel der Unternehmen, in die wir investieren
oder möglicherweise investieren werden.
Unser Team prüft weiterhin bestimmte Unternehmen und wir entdecken attraktive Möglichkeiten für unsere Fonds. In der Tat haben wir in letzter Zeit in den USA und weltweit in unserer Meinung nach unterbewertete Aktien sowie einige der Nischenbereiche, in denen wir uns engagieren, wie Fusionen und Übernahmen sowie Turn-Around-Situationen, investiert. Wir sehen unsere Aufgabe darin, zu ermitteln, welche Titel über Wertpotenzial verfügen und welche schlecht sind, d.h. wir müssen zwischen den Unternehmen unterscheiden, die aus gutem Grund zu einem günstigen Kurs handeln und solche, die nicht. Unserer Ansicht nach befinden wir uns zurzeit auf einer Art von Markt, der weniger von Makrofaktoren bestimmt ist. Ende 2008 und Anfang 2009 rückten die Kurse aller Werte sehr nahe zusammen und spiegelten den allumfassenden Charakter der Finanzkrise wider. Diese Krise ist jetzt vorüber und unserer Meinung nach ist der aktuelle Markt für unsere Strategie bei Mutual Series gut. Zum Beispiel wird jetzt unseres Erachtens in vielen Unternehmen kein „Krisenmanagement“ mehr betrieben und es werden dort längerfristige Pläne gemacht und umgesetzt. Diese Unternehmen versuchen, die voraus- sichtliche normale Nachfrage zu bestimmen und vorhandene Marktchancen aufzuspüren. Darüber hinaus betreiben sie mit der Akquisition neuer Unternehmen und dem Verkauf oder die Ausgliederung anderer Geschäftsbereiche wieder aktiv Portfoliomanagement. Die Fusionen und Übernahmen haben in letzter Zeit leicht zugenommen, was diesen Trend widerspiegelt. Ein Grund dafür ist der Umstand, dass Unternehmen in ihren Bilanzen über große Summen an Barmitteln verfügen und starke Unternehmen leicht Kredite erhalten können, wodurch Akquisitionen zur logischen Antwort auf das Umfeld eines langsamen Wachstums werden, in dem sich viele Unternehmen befinden. Wie bei vorherigen Marktrückgängen nahmen die Fusionen und Übernahmen 2008 und 2009 ab, da traditionelle Finanzierungsquellen austrockneten und Unternehmen Kapital zu bewahren suchten. Darüber hinaus wandten Unternehmen aufgrund der harten wirtschaftlichen Bedingungen ihren Blick nach innen – auf die Verbesserung ihrer Geschäfte und die Erhaltung von Wert. Die aktuelle Konjunkturerholung veranlasste Management-Teams, den Blick allmählich wieder nach außen zu richten. Dies wird unseres Erachtens wahrscheinlich zu einer Erhöhung sowohl der Anzahl als auch des Werts der Fusions- und Übernahmegeschäfte im Jahr 2010 führen. Aus geografischer Perspektive finden die meisten Fusionen und Übernahmen gewöhnlich in den USA statt. Jedoch haben 2009 und bis jetzt im Jahr 2010 Unternehmen sowohl in Asien als auch in Europa in bedeutendem Umfang beträchtliche Fusions- und Übernahmetransaktionen durchgeführt und wir erwarten, dass diese weltweit weiterhin steigen werden. Mit diesen Entwicklungen ging einher, dass sich die Märkte etwas volatil zeigten, da sie durch eine Vielzahl von Problemen unter Druck geraten waren. Dies kann sich auch weiter fortsetzen. Jedoch führen diese Probleme normalerweise zu drastischen Kursänderungen, die es unserem Investment-Team ermöglichen, durch fundamentale Modellierungs- und Bewertungstechniken attraktive Anlagemöglichkeiten ausfindig zu machen. Wir haben den Eindruck, dass diese Art von Volatilität, ganz gleich, ob sie unter anderem durch negative Berichte in den Medien oder durch Probleme aufgrund bevorstehender Gesetzesänderungen in den USA ausgelöst wird, ein Umfeld bietet, in dem wir unser Instrumentarium einsetzen und Wert aufspüren können. Es gibt zwar keine Garantie dafür, dass sich die Märkte weltweit stabilisieren sowie weiter wachsen werden und wir wagen keine Prognose über die Marktrichtung. Doch betrachten wir das aktuelle Umfeld als für uns geeignet und tun, was wir am besten können: Bottom-up- Einzeltitelanalysen aus einer Langfristperspektive.
Disclaimer: Diese Meldung ist keine Empfehlung zu einer Fondsanlage und keine individuelle Anlageberatung. Vor jeder Geldanlage in Fonds sollte man sich über Chancen und Risiken beraten und aufklären lassen. Der Wert von Anlagen sowie die mit ihnen erzielten Erträge können sowohl sinken als auch steigen. Unter Umständen erhalten Sie Ihren Anlagebetrag nicht in voller Höhe zurück. Die in diesem Kommentar enthaltenen Informationen stellen weder eine Anlageempfehlung noch ein Angebot oder eine Aufforderung zum Handel mit Anteilen an Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar.
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