Spürbare Vergütungserhöhungen im Zeichen der ausklingenden Krise
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Weltweit deutliche Erhöhungen der Vergütungsbudgets erwartet 2010 planen französische Unternehmen mit einem doppelt so hohen Anstieg ihrer Vergütungsbudgets auf dann insgesamt 2,8%, in spanischen Unternehmen sollen die Budgets um drei Viertel steigen, in britischen immerhin noch um fast die Hälfte (47%) auf 2,5%. In dieser Größenordnung bewegt sich auch der Anstieg in Deutschland und der Schweiz (53% bzw. 57%). In Österreich dagegen fällt der Anstieg der Budgets mit rund 22% moderater aus. Auch unter Berücksichtigung der nationalen Inflationsraten erweisen sich diese Werte als attraktiv. Mit 1,6% realem Lohnwachstum bewegen sich Unternehmen dieser drei Länder im oberen Mittelfeld des internationalen Vergleichs. Im Vergleich der großen Industrienationen kalkulieren wie im laufenden Jahr russische Firmen mit der höchsten nominalen Erhöhung ihrer Vergütungsbudgets (7,7%). Jedoch werden diese Zuwächse vollständig von der Inflation verzehrt, was auch auf die Länder der ehemaligen Sowjetunion zutrifft. Pharma-Branche Spitze, High-Tech-Industrie mit deutlichen Zuwächsen 2010 wird in fast allen Branchen mit Lohnsteigerungen kalkuliert. Eine Ausnahme bildet die Pharma-Branche, in der in Deutschland mit reduzierten Budgets kalkuliert wird. Die Wirtschaftskrise scheint hier verzögert zu wirken, wenn auch nur begrenzt. Denn wie in der Vergangenheit planen die Pharma-Unternehmen in Deutschland, wie auch in Österreich und der Schweiz mit den höchsten Gehaltssteigerungsraten von 3% und mehr. Neben Unternehmen aus dem Bereich Professional Services zeigen sich IT- und Telekommunikationsfirmen am optimistischsten. In der Schweiz und in Deutschland liegen ihre Budgets für Gehaltserhöhungen in 2010 über einen Prozentpunkt über dem Wert für 2009. Selbst für die krisenerschütterte Finanzindustrie sind weltweit kaum signifikant gesunkene Budgets zu verzeichnen. Finanzdienstleister in Deutschland wollen ihre Mittel für Vergütungserhöhungen im Vergleich zu 2009 um rund ein Viertel auf 2,4% erhöhen, der Vergleichswert in der Schweiz liegt bei 2,2% und damit fast die Hälfte über dem Niveau von 2009. Der Global Compensation Planning Report 2009/10 ist kostenlos zu beziehen bei Towers Perrin, anna-maria.angermann@towersperrin.com . Originaltext: Towers Perrin Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/32201 Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_32201.rss2 Pressekontakt: Towers Perrin - Thomas Müller - 069/1505-5118 - thomas.mueller@towersperrin.com
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