Asien Strategie: Asien ex-Japan
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Für die Region Asien ohne Japan sind Bewertungen zwar wichtig, noch wichtiger ist aber der globale Pro- duktionszyklus. Grundsätzlich sind die Aktienrenditen hier hoch, wenn die Hauptindikatoren dieses Zyklus nach oben zeigen. Im umgekehrten Fall sind die durchschnittlichen Renditen negativ. Daher ist es für Aktieninvestoren in Asien entscheidend, dass sie die richtige Richtung des Produktionszyklus ausmachen. Wer eine Abschwächung erwartet, wäre mit defensiven Ländern und Sektoren gut bedient. Halbis erwartet, dass im Markt nun die reine Aktienebene eine größere Rolle spielen wird als breitere Themen. Im letzten Quartal haben schwächere und riskantere Unternehmen überdurchschnittlich gut abgeschnitten, weil deren Kurse vom Schwung der Rally und von Liquidität nach oben getrieben wurden. Die Investoren schauen sich nun bei höheren Bewertungsniveaus die einzelnen Unternehmen genauer an. Dies dürfte dazu führen, dass die Kursentwicklung der einzelnen Aktien weiter auseinander läuft. Halbis als research-orientier Investor bewertet dies positiv. Halbis konzentriert sich weiterhin auf Unternehmen, deren Finanzen und Strategie der Markt falsch bewertet hat. Angesichts des anhaltend schlechten wirtschaftlichen Umfelds legt Halbis Gewicht auf die wichtigen Charakteristika: Dominierende Marktstellung, starke Cash- Flows, stabile Bilanzen und sichere Erlöse. • Halbis hat vor allem Grundstoffe und Energie untergewichtet. Grundstoff-Titel sind nicht nur stark schwankungsanfällig. Sie entwickeln sich zudem meist schlecht, wenn der Produktions- zyklus sich abschwächt. Und zudem sind die Bewertungen hoch, höher noch als 2007. Auch Energietitel schwanken mittlerweile stärker als der Markt, so dass diese bei schwächeren Börsen deutlich fallen dürften. • Auf Länderebene gehören Südkorea und China zu den konsequenten Verlierern, wenn der globale Produktionszyklus nach unten geht. Südkorea weist zudem eine sehr hohe Bewertung auf. • Auch Hongkong ist teuer und bei der Länderaufteilung von Halbis untergewichtet. • Dagegen sehen die Bewertungen chinesischer Aktien vernünftiger aus. Das starke Wachstum dürfte anhalten. Zudem ist das Land der Liquiditätsanker der Region. Daher fühlt sich Halbis mit einer leichten Übergewichtung Chinas wohl. • Vergleichsweise attraktiv sind die Bewertungen in Singapur und Thailand. • Die Anlageregion Asien ohne Japan hat in den vergangenen beiden Quartalen einen regelrechten Ansturm erlebt. Einer der Hauptgründe dafür ist, dass der Risikoappetit der Investoren stetig zunimmt. • Dies lässt sich unmittelbar an den Anleihemärkten ablesen, wo die Risikoaufschläge deutlich gefallen sind. • Als eine hochriskante Anlageklasse haben asiatische Aktien von diesem Trend natürlich profitiert. • Die künftige Entwicklung der Risikoprämien vorherzusagen, ist eine echte Herausforderung. Wenn der Risikoappetit nachlassen sollte, fiele damit eine wichtige Triebfeder für asiatische Aktien weg.
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Disclaimer: Diese Meldung ist keine Empfehlung zu einer Fondsanlage und keine individuelle Anlageberatung. Vor jeder Geldanlage in Fonds sollte man sich über Chancen und Risiken beraten und aufklären lassen. Der Wert von Anlagen sowie die mit ihnen erzielten Erträge können sowohl sinken als auch steigen. Unter Umständen erhalten Sie Ihren Anlagebetrag nicht in voller Höhe zurück. Die in diesem Kommentar enthaltenen Informationen stellen weder eine Anlageempfehlung noch ein Angebot oder eine Aufforderung zum Handel mit Anteilen an Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar.
Risikohinweis: Die Ergebnisse der Vergangenheit sind keine Garantie für künftige Ergebnisse. Die Aussagen einer bestimmten Person geben deren persönliche Einschätzung wieder. Die zur Verfügung gestellten Informationen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und stellen keine Beratung dar.