GfK: Konsumklima zieht weiter an
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Vor allem das niedrige und teilweise sinkende Preisniveau stützt die Konsumneigung. Dieser Zusammenhang zwischen den Preiserwartungen der Verbraucher und ihrer Bereitschaft zu konsumieren, zeigte sich auch in der Vergangenheit. Da die Preiserwartungen derzeit deutlich auf Talfahrt sind, stimuliert dies die Konsumneigung. Zudem blieb der Arbeitsmarkt angesichts der Krise bislang erstaunlich robust. Die Unternehmen versuchen auf breiter Front, mit Hilfe von Kurzarbeit Zeiten schwacher Kapazitätsauslastung zu überbrücken. Schließlich dürfte auch der Staat die Anschaffungsneigung mit der Abwrackprämie zusätzlich temporär stützen. Konsumklima: weiterer Anstieg Der Gesamtindikator prognostiziert für September 2009 einen Wert von 3,7 Punkten nach revidiert 3,4 Zählern im August. Das Konsumklima legt damit weiter zu. Im längerfristigen Vergleich bleibt das Niveau des Indikators jedoch unterdurchschnittlich. So liegt der Durchschnittswert seit der Wieder- vereinigung bei 9 Punkten und damit deutlich über dem aktuell ermittelten Stand. Insgesamt erweist sich der private Konsum derzeit als wesentliche Stütze der deutschen Konjunktur. Dies wird auch durch die aktuell veröffentlichten Zahlen des Statistischen Bundesamtes bestätigt. Demnach sind die realen privaten Konsumausgaben im zweiten Quartal dieses Jahres um 0,5 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal gestiegen. Ob sich der Aufwärtstrend fortsetzen kann, wird vor allem davon abhängen, wie sich der Arbeitsmarkt weiter entwickelt. Ein spürbarer Anstieg der Arbeitslosigkeit im weiteren Verlauf dieses Jahres dürfte auch das Konsumklima schwer belasten. Das folgende Chart zeigt die Entwicklung des Konsumklimaindikators im Verlauf der letzten Jahre: GfK-Indikator Konsumklima (Stand: August 2009)
Zur Studie
Die Ergebnisse sind ein Auszug aus der Studie „GfK-Konsumklima MAXX“
und basieren auf monatlich rund 2.000 Verbraucherinterviews, die im Auftrag
der EU-Kommission durchgeführt werden. In diesem Report werden
die Indikatoren grafisch aufbereitet, prognostiziert und ausführlich kommentiert.
Darüber hinaus finden sich darin Informationen über die Ausgabevorhaben
der Verbraucher für 20 Bereiche der Gebrauchsgüter-,
Verbrauchsgüter- und Dienstleistungsmärkte. Die GfK-Konsumklimastudie
wird seit 1980 erhoben. Weitere Informationen zur Erhebungsmethode
finden Sie hier.
Zur GfK Gruppe
Die GfK Gruppe bietet das grundlegende Wissen, das Industrie, Handel,
Dienstleistungsunternehmen und Medien benötigen, um Marktentscheidungen
zu treffen. Ihr umfassendes Angebot beinhaltet Informations- und Beratungsservices
in den drei Sektoren Custom Research, Retail and Technology
und Media. Weltweit ist die Nummer 4 der Marktforschungsunternehmen
in mehr als 100 Ländern aktiv und beschäftigt über 10.000 Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter. Im Jahr 2008 betrug der Umsatz der GfK Gruppe 1,2
Milliarden Euro. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.gfk.com.
V.i.S.d.P.
GfK SE, Corporate Communications
Marion Eisenblätter
Nordwestring 101
90419 Nürnberg
Tel. +49 911 395-2645
Fax +49 911 395-4041
public.relations@gfk.com
Disclaimer: Diese Meldung ist keine Empfehlung zu einer Fondsanlage und keine individuelle Anlageberatung. Vor jeder Geldanlage in Fonds sollte man sich über Chancen und Risiken beraten und aufklären lassen. Der Wert von Anlagen sowie die mit ihnen erzielten Erträge können sowohl sinken als auch steigen. Unter Umständen erhalten Sie Ihren Anlagebetrag nicht in voller Höhe zurück. Die in diesem Kommentar enthaltenen Informationen stellen weder eine Anlageempfehlung noch ein Angebot oder eine Aufforderung zum Handel mit Anteilen an Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar.
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