J.P. Morgan Asset Management: Signifikanz der Schwellenländer steigt
Christian Preussner, Experte für Schwellenländer-Aktien bei
J.P. Morgan Asset Management:
Die Experten von J.P. Morgan Asset Management sind überzeugt, dass
Anleger Investitionen in Schwellenländer zukünftig stärker in ihrer
Allokation berücksichtigen sollten. „Die aufstrebenden Märkte
erbringen bereits heute einen signifikanten Beitrag zur globalen
Wirtschaftsleistung.
Auf Basis historischer Wachstumsraten haben sie die Industriestaaten
in den vergangenen Jahren deutlich übertroffen, und es ist davon
auszugehen, dass ihre Bedeutung weiter zunehmen wird. Verglichen damit
ist ihr Anteil an der globalen Marktkapitalisierung jedoch noch sehr
gering; in vielen Portfolios sind sie deutlich unterrepräsentiert“,
erläutert Christian Preussner, Experte für Schwellenländer-Aktien bei
J.P. Morgan Asset Management in Frankfurt. Auch wenn nach den
Marktturbulenzen des letzten Jahres viele Anleger ihre Risikopositionen
nur vorsichtig wieder aufbauen: Die langfristigen Argumente für
Schwellenländer sind so überzeugend, dass Investoren diese Anlageklasse
nicht ignorieren sollten. Richard Titherington, Chief Investment
Officer und Leiter des globalen Emerging Markets Equity Teams von
J.P. Morgan Asset Management, formuliert es so: „Emerging Markets
are too Big to Ingore.“
Die aufstrebenden Regionen stellen 80 Prozent der Weltbevölkerung und
50 Prozent aller weltweiten Bruttoinlandsprodukte (BIP) – aber nur
10 Prozent des weltweiten Aktienmarktwerts. Langfristig werden sie für
die weltweiten Kapitalmärkte jedoch zunehmend wichtiger werden, ebenso
wie sie es zurzeit für das globale Wirtschaftswachstum sind. In der
Folge sollte sich das erhebliche Gefälle zwischen dem Anteil der
Schwellenländer am globalen BIP und ihrem Anteil an der weltweiten
Marktkapitalisierung weiter verringern. Parallel wächst das Pro-Kopf-BIP
von Ländern, die zu entwickelten Volkswirtschaften reifen, schrittweise
auf den Stand der Industrienationen an. Taiwan, Südkorea und Israel
stehen beispielsweise derzeit kurz vor dem Aufstieg in die Riege
der Industrienationen.
Urbanisierungstrend als Treiber
Laut Preussner folgt diese Entwicklung üblicherweise einem typischen
Muster: „Am Anfang steht die Verstädterung, die das Wachstum im
verarbeitenden Gewerbe und die Infrastrukturnachfrage aktiviert.
Dies führt zu steigenden Einkommen und steigert den Binnenkonsum.“
Vom weltweiten Infrastruktur-Boom könnten viele Schwellenländer
zudem doppelt profitieren: „Für Investitionen in Infrastruktur werden
Rohstoffe benötigt, und ein Großteil der weltweiten Rohstoffvorkommen
befindet sich in den Emerging Markets“, betont der Experte. Wenn im
Zuge einer Erholung der Weltwirtschaft die Rohstoffpreise wieder
steigen, sollte dies den Schwellenländern zugute kommen. Diese
Entwicklung ließ sich in den letzten zehn Jahren in vielen auf-
strebenden Märkten beobachten. Besonders die Urbanisierungsrate
stieg zuletzt rasant an. Ebenfalls nimmt der Binnenkonsum stetig
zu, was die Exportabhängigkeit der Schwellenländer reduziert.
„Dies kommt ihnen besonders in der aktuellen Schwäche der
Industriestaaten zugute“, unterstreicht Preussner.
Schwellenländer trotzen der Krise
Die Schwellenmärkte sind im aktuellen Konjunkturzyklus gut
positioniert. Dank erheblicher Fremdwährungsreserven und wirtschaftlicher
Stabilität haben sie deutlich mehr Spielraum für geld- und fiskal-
politische Maßnahmen als die Industrienationen. Daher überrascht es
nicht, dass ein ungewohnt hoher Anteil der weltweiten Stimuli aus den
Schwellenmärkten kommt.
Trotz der großen Wachstumsdynamik ist ein Investment in Schwellenländer-
aktien allerdings noch immer mit mehr Risiken verbunden als eine Anlage
in den entwickelten Märkten: „Höhere Schwankungen, geringere Liquidität
und stärkere Reaktionen auf Marktveränderungen sollten Anleger in den
Emerging Markets nicht überraschen“, erläutert Preussner. Auch gibt er
zu bedenken, dass ein Großteil der Anleger an den Kapitalmärkten der
Schwellenländer ausländische Investoren sind. Diese können einen
kurzfristigeren Fokus haben als langfristig orientierte inländische
Anleger. Die Finanzkrise verdeutliche zudem, dass sich die Volkswirt-
schaften und Aktien der Schwellenländer in 2008 nicht komplett von
der Weltwirtschaft abkoppeln konnten. „Doch nach der Outperformance
der Emerging Markets in diesem Jahr zu urteilen haben die Anleger
erkannt, dass die Schwellenländer mit den eigentlichen Ursachen der
Finanzkrise wenig zu tun hatten“, betont der Experte. Im Zuge der
Finanzkrise stieg ebenfalls die Sorge um einen erstarkenden Pro-
tektionismus und eine Verlangsamung der Globalisierung. „Wir sind
jedoch überzeugt, dass sich die langfristigen Globalisierungstrends
nicht umkehren lassen. Dazu ist die globale Arbeitsteilung zu weit
fortgeschritten und die Handelsbeziehungen zwischen den
Industriestaaten und Schwellenländern zu eng“, so Preussner.
Protektionistische Tendenzen sollten entsprechend nur als kurze
Verzögerung bewertet werden, die mittelfristig wieder aufgehoben
werden.
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Attraktive Einstiegsniveaus nutzen Aufgrund der vielfältigen Wachstumsfaktoren ergeben sich für aktive Portfoliomanager in den globalen Schwellenländern attraktive Ertrags- möglichkeiten. J.P. Morgan Asset Management ist mit über 35 Jahren Erfahrung in dieser Anlageklasse ein bewährter Partner für Emerging Markets-Aktien. Die Portfolios profitieren von der breiten Expertise der über 40 Investmentspezialisten, die die Märkte von Buenos Aires bis Taipeh direkt vor Ort beobachten. Nach der starken Entwicklung der letzten Monate stellt sich Anleger nun möglicherweise die Frage, ob es für den Einstieg an den Schwellenmärkten nicht bereits zu spät sei: „Natürlich sind die Bewertungen nicht mehr so günstig wie auf dem Höhepunkt der Krise. Dennoch sind die Schwellenländer -Aktien mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 16,0 per 31.07.2009 nach wie vor attraktiv – besonders unter dem Gesichtspunkt, dass die überzeugende Wachstumsstory der Schwellenländer sich mittel- bis langfristige entwickeln sollte. Investoren sollten deshalb einen entsprechenden Anlagehorizont haben“, betont Christoph Bergweiler, Vertriebsleiter bei J.P. Morgan Asset Management in Frankfurt. Zur Optimierung des Markteinstiegs kann es in diesen schwankungsreicheren Märkten vorteilhaft sein, regelmäßig kleinere Beträge beispielsweise über einen Sparplan zu investieren. Die Marktsituation bleibt dabei unberücksichtigt, denn selbst wenn die Entwicklung noch einmal nach unten geht, sollten die Börsenkurse langfristig wieder steigen. Mit der Stückelung eines großen Betrags vermeiden Anleger so ein unvorteilhaftes Timing beim Markteinstieg. JPMorgan Funds – Emerging Markets Equity Fund A (acc) -- EUR: WKN: A0F6XF / ISIN: LU0217576759 A (acc) -- USD: WKN: A0DQHY / ISIN: LU0210529656 Fondsmanager: Austin Forey Benchmark: MSCI Emerging Markets Total Return Net Auflegungsdatum: 13. April 1994 Fondsvolumen: rund 5,1 Milliarden US-Dollar (per 12. August.2009) JPMorgan Funds – Emerging Markets Small Cap Fund A (acc) – EUR: WKN: A0M0KB / ISIN: LU0318933057 A (acc) – USD: WKN: A0M0J9 / ISIN: LU0318931358 Fondsmanager: Greg Mattiko Benchmark: MSCI Emerging Markets Small Cap Net US-Dollar Auflegungsdatum: 15. November 2007 Fondsvolumen: rund 60 Millionen US-Dollar (per 12. August.2009) Wichtige Informationen Die Einschätzungen, die in diesem Dokument vertreten werden, basieren auf Informationen von J.P. Morgan Asset Management per 14. August 2009. Die Einschätzungen sollen dabei nicht als Anlageempfehlung verstanden werden. Alle Informationen basieren auf Quellen, die J.P. Morgan Asset Management als verlässlich betrachtet. J.P. Morgan Asset Management kann allerdings keine Garantie für die Richtigkeit übernehmen. Der Wert und die Rendite einer Investmentanlage können sowohl steigen als auch fallen. Eine positive Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für eine zukünftige positive Wertentwicklung. Pressekontakt bei J.P. Morgan Asset Management Annabelle Düchting, PR & Marketing Managerin Telefon: (069) 7124 22 75, Mobil: (0151) 55 03 17 11 E-Mail: annabelle.x.duechting@jpmorgan.com Internet: www.jpmam.de/presse
Disclaimer: Diese Meldung ist keine Empfehlung zu einer Fondsanlage und keine individuelle Anlageberatung. Vor jeder Geldanlage in Fonds sollte man sich über Chancen und Risiken beraten und aufklären lassen. Der Wert von Anlagen sowie die mit ihnen erzielten Erträge können sowohl sinken als auch steigen. Unter Umständen erhalten Sie Ihren Anlagebetrag nicht in voller Höhe zurück. Die in diesem Kommentar enthaltenen Informationen stellen weder eine Anlageempfehlung noch ein Angebot oder eine Aufforderung zum Handel mit Anteilen an Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar.
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