03.04.2009
Investmentbarometer J.P. Morgan AM: Deutsche Privatanleger nach wie vor verunsichert
Köln, den 03.04.2009 (Investmentfonds.de) - Das Auf und Ab an den Aktienmärkten
ist eine Belastungsprobe für das Börsenvertrauen der deutschen Privatanleger:
Nach einem leichten Aufwärtstrend zum Jahresbeginn trübte sich die Stimmung
aktuell deutlich ein. So sank der Anteil der Optimisten, die noch an eine positive
Entwicklung des DAX in den nächsten sechs Monaten glauben, um 7,5 Prozentpunkte.
Mit 17,3 Prozent hält nur noch rund jeder sechste Befragte steigende Kurse für
wahrscheinlich. Der Anteil der Börsen-Skeptiker machte parallel einen deutlichen
Sprung um 13,7 Punkte und liegt nun bei 58,8 Prozent. „Nachdem der DAX im
Befragungszeitraum erstmals seit Herbst 2004 wieder unter die 4.000-Punkte-Marke
fiel, zeigen sich die Anleger sehr verunsichert“, erläutert Jean Guido Servais,
Marketing Director für Deutschland, Österreich und die Schweiz bei J.P. Morgan
Asset Management. “Dieser Stimmungsdämpfer sorgte dafür, dass deutlich mehr als
jeder zweite Befragte einen Trendwechsel an der Börse für unwahrscheinlich hält.
So negativ waren die Befragten nicht einmal in der besonders turbulenten Zeit
im Oktober des letzten Jahres gestimmt“, betont Servais. Die Verunsicherung der
Privatanleger zeigt sich entsprechend im J.P. Morgan Asset Management Investor
Confidence-Gesamtindex1: Der Mittelwert aus allen Antworten sank um 3,3 Prozent-
punkte auf -6,0. Damit erreicht der Index ebenfalls einen neuen Tiefstand.
Mit der J.P. Morgan Asset Management Investor Confidence-Studie ermittelt die
Fondsgesellschaft regelmäßig die aktuellen Markteinschätzungen und Investitions-
absichten der deutschen Privatanleger. Die von der Gesellschaft für
Konsumforschung (GfK) durchgeführte repräsentative Befragung fand zuletzt vom
6. bis 20. März 2009 statt. Im ersten Schritt wird dafür zunächst die Quote
der Investmentbesitzer festgestellt, aus dieser Teilgruppe lässt sich dann der
Investor Confidence-Index erheben. Nach einem leichten Anstieg in den letzten
Monaten gab es auch beim Investmentbesitz einen deutlichen Rückgang von
2,4 Prozentpunkten: Mit 16,8 Prozent der Befragten hält nur rund jeder Sechste
börsennotierte Investments wie Aktien, festverzinsliche Wertpapiere, Fonds,
Optionsscheine oder Zertifikate.
Sicherheit hat bei zukünftigen Anlagen Vorrang
Die Bereitschaft, in den nächsten sechs Monaten weitere Investitionen
vorzunehmen, bleibt trotz des Stimmungsdämpfers verhältnismäßig stabil. Es
ist sogar ein Plus von 2,9 Punkten auf 38,7 Prozent zu verzeichnen. „Dass
nun mehr als doppelt so viele Privatanleger weiter investieren wollen als
es der Anteil der Börsen-Optimisten von 17,8 Prozent vermuten ließe, legt
die Vermutung nahe, dass die Anleger die Hoffnung auf stabilere Märkte
nicht ganz verloren haben“, erläutert Jean Guido Servais diese Entwicklung.
Allerdings steht mit 55,6 Prozent (-1,5 Prozentpunkte) nach wie vor mehr
als jeder zweite Privatanleger weiteren Investitionen skeptisch gegenüber.
Ein Blick auf die Favoriten für weitere Anlagen zeigt, dass Sicherheit
weiterhin oberste Priorität für Anleger hat: So konnten konservative
Anlageformen wie Tagesgeldkonten mit einem Plus von 2,9 Punkten auf 18,5
Prozent ihre Position auf Rang eins der Anlegergunst behaupten, und auch
Sparbücher legten um 2,7 Prozentpunkte auf 14,9 Prozent zu. Fonds verzeichneten
dagegen einen Rückgang um 1,9 Prozentpunkte auf 10,4 Prozent. Die Bereitschaft
zu Direktinvestments in Aktien sank ebenfalls um 1,8 Prozentpunkte auf
4,9 Prozent.
Kontakt J.P. Morgan Asset Management
Jean Guido Servais
Marketing Director Deutschland, Österreich und Schweiz
Telefon: (069) 7124 22 95 / Mobil: (0170) 5 46 71 19
E-Mail: jean.g.servais@jpmorgan.com
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Annabelle Unger
PR & Marketing Managerin
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Quelle: Investmentfonds.de