JP Morgan AM: Asien trotzt der Krise derzeit am besten
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Diese zusätzliche staatliche Unterstützung sorgt dafür, dass es in Asien derzeit keine mit den westlichen Staaten vergleichbare Kreditklemme gibt“, berichtet der Aktienexperte. Im Gegenteil – die Kreditvergabe steigt derzeit sogar deutlich an: So erreichte beispielsweise in China das Volumen der neu vergebenen Krediten im Februar den vierfachen Wert des Vorjahres. Laut Preussner zeigt sich nun, dass die Region nach der Asien-Krise in den 1990er-Jahren ihre Lektion gelernt und die Verschuldung massiv abgebaut hat. Die asiatischen Staaten verfügen heute nicht nur über hohe Leistungsbilanzüberschüsse und Fremdwährungsreserven sondern auch über ein liquides Bankensystem mit niedrigem Verschuldungsgrad. Dagegen erscheine es als eine Ironie der Geschichte, dass ihre vormaligen Lehrmeister aus der westlichen Welt von der Krise nun ungleich stärker getroffen werden. Lokaler Konsum dämpft Exportabhängigkeit Auch die Einbrüche der Exportindustrie sollten die asiatischen Volkswirtschaften 2009 weniger hart treffen als vielfach befürchtet. „Der lokale Konsum in der bevölkerungsreichen Region kann den globalen Nachfragerückgang deutlich abfedern: Insbesondere in China nimmt der Inlandsverbrauch einen immer größeren Teil des Bruttoinlandsproduktwachstums ein. Aber auch in Indien oder Hongkong sollte der Exportrückgang weniger ins Gewicht fallen als in exportabhängieren Ländern wie beispielsweise Taiwan oder Singapur. „Dass die Wachstumsraten dennoch deutlich geringer ausfallen als in der Vergangenheit – oder von den Regierungen postuliert – dürfte nicht verwundern. Aber immerhin ist hier noch ein positives reales Wachstum zu verzeichnen“, betont Preussner. Ein zusätzlicher Hoffnungsschimmer ist neben der hohen Kreditvergabe die Tatsache, dass vor allem China bereits vor der Umsetzung des Konjunkturpakets verstärkt in seine Infrastruktur investiert. So erhöhten sich die Ausgaben für Straßen, Kraftwerke oder Wohnungen in den ersten beiden Monaten 2009 um mehr als ein Viertel, die Investitionen in das Eisenbahnnetz verdreifachten sich sogar. Zusätzlich sollte das im November angekündigte Konjunkturpaket im Volumen von umgerechnet rund 570 Milliarden US-Dollar das schwächere Wachstum wieder ankurbeln. Im Gegensatz zur Situation in den westlichen Staaten fließen die darin bereitgestellten Mittel direkt in die Realwirtschaft, da das Bankensystem keinen Refinanzierungsbedarf aufweist. Die Förderung steht den Unternehmen somit uneingeschränkt zur Verfügung. Da inzwischen über 90 Prozent der jährlichen Infrastrukturausgaben die Inlandsprovinzen und nicht die Küstenregion betreffen, sollten positive Impulse im gesamten Reich der Mitte spürbar sein. Der chinesische Staat unterstützt zudem die ländlichen Regionen und die Landwirtschaft, um für die vom Produktions- rückgang betroffenen Wanderarbeiter Anreize zu schaffen, in ihre Heimat zurückzukehren. Zusätzlich zu diesen Maßnahmen fördert die Regierung das Bildungsniveau, was langfristig einer noch höheren Wertschöpfung im Lande zugute kommen wird: Bereits heute entfallen nur noch 37 Prozent des Bruttoin- landsprodukts auf den Export, und selbst dieser Bereich wird immer stärker von Produkten mit höherer Wertschöpfung dominiert. Erholungspotenzial in Asien spürbar Diese verschiedenen Faktoren führen dazu, dass J.P. Morgan Asset Management in globalen Portfolien Asien derzeit als größtes Übergewicht positioniert. „Wir sehen viele Anzeichen, dass die Region als erste in eine Erholungsphase eintreten wird – auch wenn niemand vorhersehen kann, wie lange der globale Abwärtstrend noch andauern wird“, unterstreicht Christoph Bergweiler, Vertriebsleiter bei J.P. Morgan Asset Management in Frankfurt. So finden sich die Preis-Buchwert-Bewertungen auf attraktiven Niveaus nahe historischer Tiefstände. Insbesondere Branchen wie Mobilfunk, Einzelhandelsunternehmen oder Banken seien Profiteure der aufstrebenden Binnenwirtschaft nicht zuletzt da der flächendeckende Ausbau des Kreditkartensystems zur Konsumfinanzierung immer wahrscheinlicher werde. JPMorgan Funds – JF Asia Pacific ex Japan Fund ISIN A (acc) USD: LU0210526124/ WKN A (acc) USD: A0DQHU Auflegungsdatum: 12.11.1993 Fondsmanager: David Smith, Victor Lee Vergleichsindex: MSCI All Countries Asia Pacific ex-Japan (Total Return Net) Fondsvolumen (20.3.2009): 216,1 Millionen US-Dollar JPMorgan Funds – JF China Fund ISIN A (acc) USD: LU0210526637/ WKN A (acc) USD: A0DQHV Auflegungsdatum: 4. Juli 1994 Fondsmanager: Shumin Huang, Howard Wang Vergleichsindex: MSCI China 10/40 Capped Index (Total Return Net) Fondsvolumen: (20.03.2009)1.753,4 Milliarden US-Dollar
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JF Asset Management ist der asiatische Zweig von J.P. Morgan Asset Management und war eine der ersten Präsenzen eines internationalen Finanzinstituts in Hongkong. Bereits 1970 wurde dieser Bereich als Jardine Fleming, einem Joint-Venture zwischen dem Konzern Jardine Matheson und der Fleming Group gegründet. Heute sind über 70 Investmentexperten bei der Gesellschaft tätig. JF Asset Management ist nicht nur einer der größten Vermögensverwalter in der Region, sondern wird auch als führender Fondsmanager im asiatisch-pazifischen Raum und in Japan anerkannt. Wichtige Informationen Die Einschätzungen, die in diesem Dokument vertreten werden, basieren auf Informationen von J.P. Morgan Asset Management per 25.03.2009. Die Einschätzungen sollen dabei nicht als Anlageempfehlung verstanden werden und können sich jederzeit ohne Ankündigung ändern. Alle Informationen basieren auf Quellen, die J.P. Morgan Asset Management als verlässlich betrachtet. J.P. Morgan Asset Management kann allerdings keine Garantie für die Richtigkeit übernehmen. Der Wert und die Rendite einer Investmentanlage können sowohl steigen als auch fallen. Eine positive Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für eine zukünftige positive Wertentwicklung, und Anleger erhalten u.U. nicht den investierten Betrag zurück. Anlagen in Fremdwährung können Währungs- schwankungen unterliegen und dadurch die Rendite positiv wie negativ beeinflussen. Alle Angaben beziehen sich auf die Anteilklasse A unserer Luxemburger SICAV. J.P. Morgan Asset Management veröffentlicht ausschließlich produktbezogene Informationen. Dies ist keine auf die individuellen Verhältnisse des Lesers abgestimmte Handlungsempfehlung. Informieren Sie sich stets vollständig im aktuellen Verkaufsprospekt. Zeichnungen und Anträge auf Rücknahme können nur auf Basis des aktuellen ausführlichen Verkaufsprospekts und des letzten Jahres- bzw. Halbjahresberichtes getätigt werden. Diese sind kostenlos erhältlich beim Herausgeber in Deutschland, JPMorgan Asset Management (Europe) S.à r.l., Frankfurt Branch, Junghofstraße 14, D-60311 Frankfurt, sowie der Zahl- u. Informationsstelle, J.P. Morgan AG, Junghofstraße 14, D-60311 Frankfurt oder bei Ihrem Finanzvermittler. Zum Unternehmen Als Teil des globalen Finanzdienstleistungskonzerns JPMorgan Chase & Co. bietet J.P. Morgan Asset Management seinen Kunden erstklassige Investment- lösungen. Das Unternehmen gehört zu den weltweit führenden Investmentgesell- schaften und verwaltet in den Asset Management Fonds von JPMorgan Chase & Co. per 31. Dezember 2008 Kundengelder von über 1,13 Billionen US-Dollar. Mit 40 Niederlassungen weltweit verbindet J.P. Morgan Asset Management ein globales Angebot und eine breite Expertise in allen relevanten Assetklassen mit einer starken lokalen Präsenz. In Deutschland ist J.P. Morgan Asset Management seit 20 Jahren präsent und mit über 15 Milliarden US-Dollar verwaltetem Vermögen eine der größten ausländischen Fondsgesellschaften. www.jpmam.de Pressekontakt bei J.P. Morgan Asset Management Annabelle Unger, PR & Marketing Managerin Telefon: (069) 7124 22 75, Mobil: (0151) 55 03 17 11 E-Mail: annabelle.x.unger@jpmorgan.com Internet: www.jpmam.de/presse
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Disclaimer: Diese Meldung ist keine Empfehlung zu einer Fondsanlage und keine individuelle Anlageberatung. Vor jeder Geldanlage in Fonds sollte man sich über Chancen und Risiken beraten und aufklären lassen. Der Wert von Anlagen sowie die mit ihnen erzielten Erträge können sowohl sinken als auch steigen. Unter Umständen erhalten Sie Ihren Anlagebetrag nicht in voller Höhe zurück. Die in diesem Kommentar enthaltenen Informationen stellen weder eine Anlageempfehlung noch ein Angebot oder eine Aufforderung zum Handel mit Anteilen an Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar.
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