GIP Invest: Management ohne Handschellen
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Um dies zu erreichen, braucht ein Fondsmanager auch die Freiheit, sich aus einigen Assetklassen ganz zurückzuziehen – oder sogar Großteile eines Portfolios in Cash vorzuhalten. Viele Investmentfonds unterliegen aber strengen Anlagerichtlinien, die ein solches Handeln verhindern. Entweder beschränken sich Fonds auf eine Assetklasse, zum Beispiel Aktien oder Renten, oder sie haben sich starre Quotenregelungen auferlegt. Das heißt, dass immer ein bestimmter Anteil des Anlagevermögens in einer bestimmten Assetklasse investiert sein muss – unabhängig von der aktuellen Situation des jeweiligen Marktes. Hohe Verluste in einer Assetklasse schlagen sich so voll in der Performance der Fonds nieder, da viele Fondsmanager einfach keine Chance haben, aus fallenden Märkten auszusteigen. Aktives Management bietet Vorteile gegenüber passiven Strategien Anleger, die ein breit gestreutes Basis-Investment suchen, das mit der notwendigen Freiheit dynamisch an Marktsituationen angepasst wird, sollten deshalb einen Multi- Asset-Fonds in Erwägung ziehen. „Die Stärke unseres Multi-Asset-Dachfonds GIP Massiv liegt in der großen Freiheit, einzelne Assetklassen dynamisch gewichten zu können oder auch ganz aus einem Markt auszusteigen, wenn wir das für angemessen halten“, so Müller. Der GIP Massiv ist ein konservativ ausgerichteter Multi-Asset-Dachfonds, der seit seiner Auflegung vor einem Jahr gegen den Trend mehr als 9 Prozent an Wert gewonnen hat. Die aktive Multi-Asset-Strategie des Fonds bietet damit einen echten Mehrwert gegenüber starren oder passiven Investmentansätzen, die 2008 überwiegend Verluste einfuhren. Und neben den Freiheiten für das Asset Management bietet der GIP-Dachfonds natürlich auch die bekannten steuerlichen Vorteile: Das Portfolio kann jederzeit umgeschichtet werden, ohne dass die Abgeltungssteuer greift. Allein der so erzielbare Steuerstundungseffekt führt bei langen Anlagezeiträumen bereits zu beträchtlichen Performancevorteilen gegenüber einem Privatportfolio, in dem ebenfalls regelmäßige Umschichtungen vorgenommen werden. Swap-Risiko bei Exchange Traded Funds (ETF) wird gern übersehen Anlegern, die trotzdem lieber Einzelinvestments verwalten als beispielsweise auf eine Dachfonds-Lösung zu setzen, sei ein Tipp für professionelles Vermögensmanagement ans Herz gelegt: Achten Sie auf versteckte Risiken bei scheinbar einfachen Investments. Beispiel ETF: Die stark in Mode gekommenen passiven Indexinvestments, sogenannte ETF, bieten sich an, um Eins zu Eins in die Entwicklung einer einzelnen Assetklasse zu investieren. Allerdings können spezielle Risiken dieser Anlageinstrumente leicht übersehen werden. Vielfach bauen ETF-Manager nämlich die Entwicklung ihres Bezugs-Index mittels Swaps und Futures nach. Diese Derivate sind Schuldverschreibungen und beinhalten deshalb ein Kontrahenten-Risiko: Geht die Gegenpartei eines Swaps in die Insolvenz, verlieren auch diese Papiere ihren Wert. Dies kann sich dann negativ auf die Entwicklung des ETF auswirken und eine Abweichung von der Entwicklung des Bezugs-Index hervorrufen. Deshalb sollten Anleger sich bei einer Investition in einen ETF vergewissern, ob das Produkt der Wahl solche Instrumente verwendet und wenn ja, ob man dieses Risiko bereit ist zu tragen. „Grundsätzlich sind ETF interessante Anlageinstrumente für Anleger, die nur passiv einem Index folgen möchten. Man sollte aber, wie bei jeder anderen Kapitalanlage, auch bei ETF genau prüfen, wie sie funktionieren und ob sie dem eigenen Risikoprofil entsprechen“, so Müller. GIP Massiv glänzt zum Einjährigen mit mehr als 9 Prozent Plus Seit der Auflegung vor einem Jahr hat sich das Fondsmanagement des GIP Massiv, ein Multi-Asset-Dachfonds mit konservativem Risikoprofil, stets konsequent auf die Marktgegebenheiten eingestellt. Anfangs noch mit einer Immobilienquote von über 80 Prozent gestartet, wurde diese bereits vor der Schließung einiger offener Immobilienfonds auf unter 45 Prozent gesenkt. Die Cashquote im Fonds hingegen stieg auf aktuell rund 30 Prozent. „Wir schätzen offene Immobilienfonds weiterhin als werthaltige Investments ein, haben uns aber auf einzelne Top-Fonds konzentriert. Zudem verzichten wir derzeit vollständig auf reine Aktieninvestments“, erläutert Müller die aktuelle Anlagestrategie. So wird das Portfoliorisiko entsprechend der konservativen Grundausrichtung des Fonds stets niedrig gehalten. Die Risikokennzahl VaR (Value at Risk) betrug seit Auflage des Fonds nie mehr als 2, aktuell liegt sie sogar bei unter 0,2. Zum Vergleich: Bei klassischen Aktienfonds liegt der durchschnittliche VaR-Wert bei 7 bis 9, bei herkömmlichen Rentenfonds zwischen 3 und 6. „Gute Ergebnisse erzielen wir derzeit mit Zielinvestments, die ihre Erträge aus Volatilität generieren. Zudem sind wir im Bereich Unternehmensanleihen verstärkt engagiert“, erläutert Müller. Seit Auflage des GIP Massiv am 25.02.2008 konnte der Fonds bis zu seinem einjährigen Geburtstag am 25.02.2009 über 9 Prozent zulegen.
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Disclaimer: Diese Meldung ist keine Empfehlung zu einer Fondsanlage und keine individuelle Anlageberatung. Vor jeder Geldanlage in Fonds sollte man sich über Chancen und Risiken beraten und aufklären lassen. Der Wert von Anlagen sowie die mit ihnen erzielten Erträge können sowohl sinken als auch steigen. Unter Umständen erhalten Sie Ihren Anlagebetrag nicht in voller Höhe zurück. Die in diesem Kommentar enthaltenen Informationen stellen weder eine Anlageempfehlung noch ein Angebot oder eine Aufforderung zum Handel mit Anteilen an Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar.
Risikohinweis: Die Ergebnisse der Vergangenheit sind keine Garantie für künftige Ergebnisse. Die Aussagen einer bestimmten Person geben deren persönliche Einschätzung wieder. Die zur Verfügung gestellten Informationen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und stellen keine Beratung dar.