GfK: Konsumklima hellt sich auf
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Einkommenserwartung: verbessert Nach zwei Monaten mit Einbußen kann die Einkommenserwartung im Februar um 9,5 Punkte und damit deutlich zulegen. Allerdings liegt der Indikator, der aktuell -11 Punkte aufweist, immer noch etwa 10 Zähler unter dem entsprechenden Vorjahreswert. Zusätzlich zur sehr niedrigen Inflationsrate und den finanziellen Anreizen des Konjunkturpakets dürfte sich auch die angekündigte und teils realisierte Rückzahlung der Pendlerpauschale positiv auf die Einkommensaussichten auswirken. Erstattungen von teilweise mehr als 1.000 Euro sorgen für einen unerwarteten Geldsegen in vielen Arbeitnehmer-Haushalten und stärken damit die Kaufkraft. Anschaffungsneigung: weiter auf sehr gutem Niveau Der erstaunlich starke Anstieg der Anschaffungsneigung zu Beginn dieses Jahres war keine Eintagsfliege. Im Februar bestätigt sich das überaus gute Vormonatsniveau des Indikators fast in vollem Umfang. Die Anschaffungsneigung muss nur minimale Einbußen von 0,9 Punkten hinnehmen. Somit weist die Konsumneigung aktuell einen Wert von 14,6 Zählern auf. Das sind fast 30 Punkte mehr als zur gleichen Zeit des Vorjahres. Eine stabile Kaufkraft, finanzielle Kaufanreize des Staates sowie Rabattangebote, zum Beispiel der Autohändler, versetzen die Konsumenten derzeit in Kauflaune. Die Tatsache, dass nun auch Unternehmen aus den Bereichen Unterhaltungselektronik und Haushaltsgeräte vergleichbare Prämien ausloben, dürfte die Konsumneigung ebenfalls stützen. Konsumklima: leichter Anstieg Der Gesamtindikator prognostiziert für März 2009 einen Wert von 2,6 Punkten nach revidiert 2,3 Zählern im Februar. Damit steigt der Indikator leicht an, bleibt allerdings nach wie vor auf niedrigem Niveau. Somit verstärken sich die Anzeichen, dass der Konsum in diesem Jahr hilft, den Konjunktureinbruch etwas abzumildern. Das Konsumklima ist aber auf einem zu niedrigen Niveau, um die stark rückläufigen Exporte und Investitionen in vollem Umfang kompensieren zu können. Neben den Programmen zur Stabilisierung der Binnennachfrage könnte in diesem Jahr auch die niedrige Inflationsrate ein wichtiger Stützpfeiler der Konsumkonjunktur sein. Die GfK hält daher weiter an ihren Prognosen fest, dass der private Verbrauch 2009 insgesamt um ein halbes Prozent zulegen kann. Wie sich die Konsumkonjunktur weiterhin entwickelt, bleibt davon abhängig, ob und wie stark die Finanzkrise zu einer Arbeitsmarktkrise wird. Ein sehr starker Anstieg der Arbeitslosigkeit würde auch der Konsumlaune wieder einen herben Dämpfer verpassen. Zur Studie Die Ergebnisse sind ein Auszug aus der Studie "GfK-Konsumklima MAXX" und basieren auf monatlich rund 2.000 Verbraucherinterviews, die im Auftrag der EU-Kommission durchgeführt werden. In diesem Report werden die Indikatoren grafisch aufbereitet, prognostiziert und ausführlich kommentiert. Darüber hinaus finden sich darin auch Informationen über die Ausgabevorhaben der Verbraucher für 20 Bereiche der Gebrauchsgüter-, Verbrauchsgüter- und Dienstleistungsmärkte. Die GfK-Konsumklimastudie wird seit 1980 erhoben. Der nächste Veröffentlichungstermin ist der 26. März 2009. Weitere Informationen: Rolf Bürkl, Tel. +49 911 395-3056, rolf.buerkl@gfk.com Zur GfK Gruppe Die GfK Gruppe, weltweit die Nummer 4 der Marktforschungsunternehmen, ist in den drei Sektoren Custom Research, Retail and Technology und Media aktiv. Insgesamt gehören der GfK Gruppe 115 operative Unternehmen an, die über 100 Länder abdecken. Von den rund 10.000 Beschäftigten (Stand 30. September 2008) arbeiten mehr als 80 Prozent außerhalb Deutschlands. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.gfk.com. V.i.S.d.P. GfK SE, Corporate Communications Marion Eisenblätter Nordwestring 101 90419 Nürnberg Tel. +49 911 395-2645 Fax +49 911 395-4041 public.relations@gfk.com
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Disclaimer: Diese Meldung ist keine Empfehlung zu einer Fondsanlage und keine individuelle Anlageberatung. Vor jeder Geldanlage in Fonds sollte man sich über Chancen und Risiken beraten und aufklären lassen. Der Wert von Anlagen sowie die mit ihnen erzielten Erträge können sowohl sinken als auch steigen. Unter Umständen erhalten Sie Ihren Anlagebetrag nicht in voller Höhe zurück. Die in diesem Kommentar enthaltenen Informationen stellen weder eine Anlageempfehlung noch ein Angebot oder eine Aufforderung zum Handel mit Anteilen an Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar.
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