Umfrage: Stimmung der Privatanleger trübt sich drastisch ein
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Die negative Erwartungshaltung spiegelt sich auch beim Thema Konjunkturpaket II wider. Danach will lediglich ein Viertel der Anleger das zusätzliche Geld aus den Steuer- erleichterungen komplett für Konsumzwecke ausgeben. Deutlich über die Hälfte plant dagegen, zumindest einen Teil des Geldes zu sparen, und 17 Prozent der Befragten er- klärten sogar, die gesamte Summe zurücklegen zu wollen. Generell legen die Anleger bei der Geldanlage mehr denn je Wert auf die Sicherheit des Investments. Neun von zehn Investoren erklärten, diese sei für ihre Anlageentscheidung wichtig bzw. sehr wichtig. Ähnlich viel Relevanz maßen sie dem Vertrauen zur Bank und der Bonität des Kreditinstituts bei. Zudem gewinnt die finanzielle Stärke der Bank zunehmend an Gewicht. Die Rendite der Geldanlage spielte dagegen nur noch für 69 Prozent der Anleger eine wesentliche Rolle. Abgeltungssteuer: Nur jeder Vierte hat sein Depot umstrukturiert Steuerliche Aspekte spielen für die Anleger bei der Geldanlage inzwischen nur noch eine untergeordnete Rolle. Sie waren für lediglich 48 Prozent wichtig. Und sogar nur 27 Prozent der Befragten erklärten, sie hätten im vergangenen Jahr ihr Depot wegen der zum 1. Januar 2009 erfolgten Einführung der Abgeltungssteuer angepasst. Unter diesen wiederum hatte nur rund die Hälfte gezielt Wertpapiere gekauft bzw. war auf Wertpapiere gewechselt, die von der Abgeltungssteuer begünstigt werden. Ökologie bleibt trotz Finanzmarktkrise Trend-Thema Dagegen ist das Interesse der Investoren an ökologischen Geldanlagen trotz der Rezession ungebrochen. Für rund die Hälfte aller Anleger kommen Geldanlagen nach ökologischen Kriterien infrage, und rund ein Viertel sagte das gleiche für ethische Investments. Damit hat sich die Zahl der Investoren, die sich für diese beiden Aspekte interessieren, im Vergleich zum Frühjahr 2008 leicht erhöht. Auf stabilem Niveau blieb zudem die Zahl der Bundesbürger, die bereits Geld in diese alternativen Anlageformen investiert haben. Bei Investments nach ökologischen Kriterien trifft dies für nahezu jeden vierten Befragten zu. Jeder Zehnte verfügt über Investments, die unter ethischen Erwägungen ausgewählt werden. „Die Zahlen belegen, dass Ökoinvestments alles andere als ein Luxusthema sind. Stattdessen sind sie ein nachhaltiger Anlagetrend, der nicht nur die Finanzkrise überdauern, sondern künftig weiter in den Fokus rücken wird“, kommentiert Peter Schirmbeck. Bei den Rohstoffinvestments gilt dies aktuell nicht unbedingt. Denn für diese interessieren sich nach den starken Preisrückgängen nur noch 26 Prozent der Anleger – und damit sechs Prozent weniger als noch im Oktober 2008. Auf vergleichsweise niedrigem Niveau blieben zudem zwei andere Geldanlage-Alternativen: Investments in den Bereich Infrastruktur und in Emerging Markets. Diese sind nur für 20 bzw. 12 Prozent der Befragten von Interesse. Die Daten wurden in der Zeit vom 13. Januar bis 21. Januar 2009 im Rahmen einer telefonischen Umfrage erhoben. Die Stichprobe von 1.179 ist repräsentativ für anlage-affine Personen in der deutschen Bevölkerung ab 18 Jahren. ------------------------------------------------------------------------------------- Ansprechpartner: Silvia Conesa, Pressesprecherin der DZ BANK AG Telefon: +49 (0)69 7447-90568
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Disclaimer: Diese Meldung ist keine Empfehlung zu einer Fondsanlage und keine individuelle Anlageberatung. Vor jeder Geldanlage in Fonds sollte man sich über Chancen und Risiken beraten und aufklären lassen. Der Wert von Anlagen sowie die mit ihnen erzielten Erträge können sowohl sinken als auch steigen. Unter Umständen erhalten Sie Ihren Anlagebetrag nicht in voller Höhe zurück. Die in diesem Kommentar enthaltenen Informationen stellen weder eine Anlageempfehlung noch ein Angebot oder eine Aufforderung zum Handel mit Anteilen an Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar.
Risikohinweis: Die Ergebnisse der Vergangenheit sind keine Garantie für künftige Ergebnisse. Die Aussagen einer bestimmten Person geben deren persönliche Einschätzung wieder. Die zur Verfügung gestellten Informationen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und stellen keine Beratung dar.