24.10.2007
Mit Investmentfonds-Sparplänen die Ausbildung der Kinder finanzieren
Köln, den 24.10.2007 (Investmentfonds.de) - Anleger, die
langfristig in Aktienfonds anlegen, werden reichlich
belohnt. Wer in den vergangenen 30 Jahren Monat
für Monat 100 Euro in einen in Deutschland investierenden
Aktienfonds gespart hat, kann sich über ein
durchschnittliches Vermögen von gut 206.000 Euro
freuen. Eingezahlt wurden in diesem Zeitraum nur
36.000 Euro. Diese Zahlen entsprechen einer durchschnittlichen
jährlichen Wertentwicklung von 10 Prozent
pro Jahr. Das zeigt die aktuelle Sparplanstatistik
des BVI Bundesverband Investment und Asset
Management per 30. September 2007. Dabei sind
alle Fondskosten, d.h. Verwaltungsvergütung,
Transaktionskosten und Ausgabeaufschlag, bereits
berücksichtigt.
Sparpläne mit Investmentfonds gewinnen auch mit
Blick auf die Finanzierung der Ausbildung der Kinder
immer mehr an Bedeutung. So kommen in Deutschland
mit den vielerorts bereits eingeführten Studiengebühren
noch größere finanzielle Belastungen auf
Studenten zu. Bereits mit geringen monatlichen Beträgen
können Eltern oder Großeltern für ein ausreichend
finanzielles Polster sorgen. Bei einem Studienbeginn
mit 19 Jahren und einer fünfjährigen
Ausbildungszeit, für die monatlich 1.000 Euro zur
Verfügung stehen sollen, müssten 19 Jahre lang
monatlich 103 Euro investiert werden. Dieser Berechnung
liegt eine jährliche Wertentwicklung von 8
Prozent in der Ansparphase zugrunde – wie sie beispielsweise
deutsche Mischfonds in der Vergangenheit
erbracht haben – sowie von fünf Prozent in
der Auszahlphase. Zu Studienbeginn im Alter von 19
Jahren stehen dann rund 53.361 Euro bereit – eingezahlt
wurden lediglich 23.445 Euro.
Sparer, die in den vergangenen Jahrzehnten auf
Aktienfonds mit Anlageschwerpunkt Europa
setzten, erzielten nach 30 Jahren eine jährliche
Wertsteigerung von im Schnitt 8,2 Prozent und nach
20 Jahren 7,4 Prozent.
Global investierende Aktienfonds erreichten ein
jährliches Plus zwischen 8,5 Prozent (nach 30 Jahren),
7,4 Prozent (nach 20 Jahren) und 4,5 Prozent
(nach zehn Jahren).
Sparer, die schwankungsärmere Fonds beim Vermögensaufbau
vorziehen, erwirtschafteten mit Rentenfonds
bzw. Offenen Immobilienfonds stabile Ergebnisse.
So lagen die jährlichen Wertsteigerungen
von Euro-Rentenfonds im Schnitt bei 5,7 Prozent
(nach 30 Jahren), 4,8 Prozent (nach 20 Jahren)
bzw. 2,8 Prozent (nach zehn Jahren).
Anleger, die in den vergangenen 30 Jahren jeden
Monat 100 Euro in Offene Immobilienfonds investierten,
bauten sich ein Vermögen von 81.750 Euro
auf. Dies entspricht einer durchschnittlichen jährlichen
Rendite von 5,0 Prozent. In den kürzeren Zeiträumen
lagen die Ergebnisse im Mittel bei 4,1 Prozent
(nach 20 Jahren) bzw. 2,8 Prozent (nach zehn
Jahren). Neben der Wertstabilität ist zu berücksich-
tigen, dass die Ergebnisse dieser Anlageklasse einen
relativ hohen steuerfreien Anteil aufweisen.
Quelle: Investmentfonds.de