09.10.2007
AXA Investment Managers: Mit Junior-Unternehmen im Energiesektor ganz nach vorn
Köln, den 09.10.2007 (Investmentfonds.de) - Der Ende August 2006 aufgelegte AXA WF
Junior Energy Fund hat ein erfolgreiches erstes Jahr hinter sich: 22,6 Prozent Wert-
steigerung gegenüber nur 12,9 Prozent beim Vergleichsindex MSCI World Energy Index.
Das Fondsmanagement um Sébastien Lagarde verfolgt einen innovativen Ansatz. Als einer
der wenigen im Energiesektor investiert der Fonds weltweit ausschließlich in kleine
und mittelgroße Unternehmen, die so genannten Small und Mid Caps. Diese „Junior“-
Gesellschaften weisen ein höheres Wachstumspotenzial auf als etablierte Unternehmen
und ihre Performance korreliert weniger stark mit den Schwankungen am Ölmarkt.
Der Fonds bildet von Ölgesellschaften über Kohleförderer bis zu alternativer Energie
die gesamte Bandbreite des Energie-Sektors ab. Der innovative Investmentansatz verspricht
auch für die Zukunft Erfolg, denn die weiteren Aussichten im Rohstoffsektor sind
hervorragend. „Der weltweite Bedarf an Öl steigt seit Jahrzehnten ständig an, dem
gegenüber stagnieren sowohl die Produktion als auch die weltweit verfügbaren Reserven
seit Jahren. Der wirtschaftliche Aufstieg großer Länder wie Indien und China verschärft
diese Entwicklung noch. Dazu sorgt die steigende Bedeutung des Umweltschutzes dafür,
dass die Schonung von Ressourcen eine immer wichtigere Rolle spielt. Der Sektor bietet
deshalb auf Jahre interessante und lukrative Investmentmöglichkeiten“, so Fondsmanager
Sébastien Lagarde.
Von dieser Entwicklung dürften besonders die „Junior-Unternehmen“ profitieren. Während
die großen und alteingesessenen Energiegesellschaften heutzutage unter niedrigem
Förderwachstum und explodierenden Produktionskosten leiden, verfügen die kleineren über
mehrere Vorteile: Sie haben deutlich bessere Vorrausetzungen für Produktionserhöhungen
und können aufgrund ihrer geringen Größe viel einfacher in Marktnischen agieren und
schneller auf veränderte Marktgegebenheiten reagieren. Unternehmen, die im Bereich der
erneuerbaren Energien aktiv sind, können darüber hinaus von hohen Subventionen profitieren
und aufgrund des hohen Ölpreises schnell profitabel werden.
Von den weltweit 1.760 börsennotierten Energieunternehmen sind 1.580 Small und Mid
Cap-Unternehmen mit einer Marktkapitalisierung unter fünf Milliarden Euro. Knapp 800
davon sind potenzielle Kandidaten für den Fonds, zwischen 70 und 90 verschiedene Titel
werden schließlich in das Portfolio aufgenommen. Derzeit machen Ausrüster mit 45 Prozent
den größten Anteil aus, gefolgt von Ölförderern mit 29 Prozent, Raffinerien und
Transportunternehmen mit sechs Prozent, Alternativen Energien mit zehn Prozent und Kohle-
und Uranförderern mit acht Prozent. Der Bargeldanteil liegt derzeit bei 2 Prozent.
„In der heutigen Zeit, in der der Zugang zu Energie sowohl für entwickelte Länder als auch
für Schwellenländer eine zentrale Rolle spielt, bietet unser Fonds Investoren einen
indirekten und damit sichereren Weg, von der Entwicklung traditioneller Energieunternehmen
einerseits und erneuerbarer Energien andererseits zu profitieren“, kommentiert Bernhard
Klocke, Leiter Vertrieb Publikumsfonds, Deutschland und Österreich, die Chancen des Fonds.
Quelle: Investmentfonds.de