01.10.2007
Solarwerte und Energie-Index Renixx mit Zuwächsen
Berlin (ots) - Nach einem schwachen Start pendelten sich die
deutschen Blue Chips auf Freitagsniveau ein. Europäische
Standardwerte hingegen konnten zwar im Handelsverlauf zulegen,
erreichten jedoch ihren Schlussstand von letzter Woche zunächst
nicht. Deutsche Technologietitel verteuerten sich.
Die Aktien der Solon AG (WKN 747 119) gewannen 0,7 Prozent. In
einer Ad-hoc Meldung teilte heute die DWS Investment GmbH mit, bei
ihrem Stimmrechtsanteil durch Aktien die Schwelle von drei Prozent
bei Solon überschritten zu haben. Der Anteil liegt nun bei 3,59
Prozent.
Auch der US-amerikanische Energieversorger Sunpower (WKN A0H HD1)
kletterte um 1,9 Prozent. Ebenso wie die Solon AG ist Sunpower im
Globalen Aktienindex Erneuerbare Energien Renixx vertreten, der heute
um 0,5 Prozent zulegte.
Im Fokus der Anleger standen neben alternativen Energien auch Öl-
und Gastitel. Die US-amerikanische Halliburton (WKN 853 986) verloren
ein Prozent. Die russische Gazprom (WKN 903 276) büßte bei ihren ADRs
in Berlin 0,4 Prozent ein.
Die Aktien des aus dem Zusammenschluss der Norsk Hydro und der
Statoil ASA hervorgegangenen Statoil Hydro (WKN 675 213) gaben um 1,5
Prozent nach. Die fusionierten Unternehmen gaben bekannt, dass die
Zusammenlegung heute abgeschlossen wurde.
Unter den Bankwerten zogen wieder Northern Rock (WKN 909 658)
aktiven Handel auf sich. Der Wert brach um rd. 16 Prozent ein.
Neuesten Meldungen zufolge soll das britische Finanzministerium mit
zwei US-Hedge-Fonds Übernahmegespräche führen. Wie vergangenen
Freitag bekannt wurde, hat Northern Rock von der ihr von der
britischen Notenbank eingeräumten Notfall-Kreditlinie bislang fast
acht Milliarden Pfund (rd. 11,5 Mrd. Euro) in Anspruch genommen.
Nach den Kurseinbußen der letzten Zeit konnten Sberbank (WKN A0B
9N4) heute um 1,2 Prozent zulegen. Offensichtlich profitierte der
Kurs von der Pressemeldung, die Sberbank sei zusammen mit der
deutschen HSH Nordbank als Sieger aus der Ausschreibung um die
Finanzierung für die Rekonstruktion des Flughafens Scheremetjewo in
Moskau hervorgegangen.
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Quelle: news aktuell