26.09.2007
Fidelity European Aggressive Fund: Zu neuer Stärke unter Fondsmanager Mario Frontini
Köln, den 26.09.2007 (Investmentfonds.de) - Mario Frontini hat die ersten drei Monate
als Fondsmanager des Fidelity Funds - European Aggressive Fund für einen erfolgreichen
Umbau des Fonds genutzt. Dabei nutzte er unter anderem Marktbewegungen, die durch die
US-Hypothekenkrise ausgelöst wurden. Sein Fonds gelangte dadurch im Dreimonats-Vergleich
in die Spitzengruppe der besten europäischen Aktienfonds.
Frontini hat vom britischen Finanzinformationsdienst Citywire die Bestnote AAA erhalten.
Er ist zugleich der einzige unter 392 bewerteten Fondsmanagern aus sieben Ländern, dem
dieses AAA-Gütesiegel überall verliehen wurde. Citywire würdigte, dass Frontini seinen
bereits beim Fidelity Italy Fund erprobten und erfolgreichen Investmentansatz seit Juni
2007 auch beim Fidelity European Aggressive Fund anwendet.
Für sein europäisches Portfolio nutzte Frontini die Schwankungen an den europäischen
Börsen, die durch die US-Hypothekenkrise ausgelöst wurden. Dies ermöglichte ihm, gezielt
in Branchen mit einer Vielzahl an unterbewerteten Gesellschaften zu investieren.
"Vorteilhaft auf die Wertentwicklung des Fidelity European Aggressive Fund wirken sich
diverse neue Positionen aus, die ich seit Juni aufgebaut habe und die mich mit Blick auf
die künftige Wertentwicklung zuversichtlich stimmen", sagte der Fondsmanager, der den
Fonds am 01. Juni 2007 übernahm.
Aus der Versorgerbranche entwickelten sich sowohl E.on als auch Electricité de France
gut. Beide gehörten Ende Juli zu den fünf größten Beteiligungen im Fondsportfolio und
verfügen über hohes Potenzial, gepaart mit einem niedrigem Risikoprofil. Ebenfalls
einen wichtigen Beitrag zur Wertentwicklung leisten der russische Rohstoffkonzern
Norilsk Nickel sowie der Bergbausektor. Ursache waren dabei die hohen Rohstoffpreise,
die nach Ansicht Frontinis künftig von Dauer sein werden.
Auch bei Industrie- und Infrastrukturwerten sieht der Fondsmanager überdurchschnitt-
liches Gewinnpotenzial. Diese Aktien dürften weiterhin positive Fundamentaldaten
aufweisen. Als Wachstumstreiber werden sich künftig die zunehmende Verstädterung und
die Industrialisierung in den Schwellenländern erweisen. Es ist zu erwarten, dass
viele europäische Unternehmen hierdurch über Jahre hinaus umfangreiche Aufträge erhalten.
Durch die Umstrukturierung des Fidelity European Aggressive Fund (ISIN LU0083291335)
sank die Zahl der Bestände zwischen Juni und Ende Juli von 84 auf 60. Wie überzeugt
Frontini von den Chancen seiner Investments ist, zeigt sich anhand der Konzentration
der zehn größten Positionen im Portfolio. Diese machen rund 50 Prozent des Fondsvermögens
aus.
Auch bei der Ländergewichtung weicht Frontini deutlich von seinem Vergleichsindex
ab: "Besonders aussichtsreich sind die Länder an der Peripherie Europas wie beispiels-
weise Griechenland, dessen Bankensektor sich durch eine geringe Durchdringung und durch
Wachstumspotenzial in den Balkanländern auszeichnet. Zuletzt habe ich auch das Engagement
an den dynamisch wachsenden Märkten Osteuropas verstärkt, vor allem über Aktien russischer
Metallerzeuger, Stromanbieter und Banken, die derzeit auf attraktivem Niveau gehandelt
werden."
Die Schwankungen an Europas Börsen, die Ende Juli und im August zu verzeichnen waren,
beeinträchtigten den Fidelity European Aggressive Fund kaum. Über drei Monate erzielte
der Fonds eine Wertentwicklung von -0,92 Prozent, während der MSCI Europa Index um 4,48
Prozent nachgab. Damit zählt der Fidelity European Aggressive Fund in diesem Zeitraum zu
den besten europäischen Aktienfonds: Er liegt weit vorn im ersten Dezil, also unter den
besten 10 Prozent aller 392 Vergleichsfonds. Seit Jahresbeginn liegt der Fonds mit 8,21
Prozent stärker im Plus als sein Vergleichsindex, der um 5,32 Prozent zulegte.
Der Fidelity European Aggressive Fund ist auf Titel fokussiert, die unter ihrem inneren
Wert gehandelt werden, also mit einem Abschlag auf ihre aktuell oder künftig frei verfüg-
baren Geldmittel (Cashflow) oder den Wiederbeschaffungswert der Vermögenswerte. Der Fonds
enthält zudem Werte, die von anderen nur in geringem Umfang analysiert werden oder wegen
geringen Wachstums als unattraktiv gelten - aber dennoch großes Kurspotenzial bieten. Dies
ist etwa bei Firmen der Fall, die sich umstrukturieren oder ihr Geschäftsmodell verändern.
Frontini wendet beim Fidelity European Aggressive Fund eine gezielte Einzeltitelauswahl
an. Dabei geht er nach einem Ansatz vor, der vor allem auf fundierten und qualitativen
Analysen aufbaut. Der Fondsmanager steht in engem Austausch mit den 77 Spezialisten, die
bei Fidelity für europäische Aktien zuständig sind und die insgesamt rund 95 Prozent des
Marktes abdecken. Zudem ist Frontini in das Netzwerk aus mehr als 900 Fondsmanagern und
Analysten des Fondsmanagement-Unternehmens eingebunden, die das größte Researchteam der
Welt bilden.
Quelle: Investmentfonds.de