11.07.2007
SSgA: Verwaltetes Vermögen in Edge-Strategien übersteigt zehn Milliarden US-Dollar
Köln, den 11.07.2007 (Investmentfonds.de) -
Das vom weltweit grössten institutionellen Vermögensverwalter State Street Global
Advisors (SSgA) im schnell wachsenden Segment der Edge-Strategien verwaltete
Vermögen hat erstmals die Marke von 10 Mrd. Dollar überschritten.
SSgA, die Vermögens-verwaltungssparte von State Street Corporation, entwickelte
die Edge-Strategien als Variante des 130/30-Ansatzes, der auch fallende Kurse
nutzt.
Spezialisten in Leerverkäufen
Der Marktführer in den Bereichen quantitative Aktienselektion und Long/Short-
Anlagen entwickelte seine branchenweit einmaligen Kompetenzen, indem die
innovativen SSgAMethoden über verschiedene Regionen und aktive Risikoräume
hinweg angewandt wurden. Für Investoren bilden die Edge-Strategien von SSgA
eine Brücke zwischen den risikobegrenzten “Long-only-Strategien“ und den
Hedgefonds. Das erste Edge-Produkt von SSgA ist der im Dezember 2004 aufgelegte
Australian Alpha Edge. „Der Erfolg unserer Edge-Strategien belegt die
quantitative Kompetenz, die Stärke unserer Aktienanalyse und unsere Erfahrung
mit Leerverkäufen,“ erklärt Josef Bossi, Managing Director bei State Street
Global Advisors in Zürich. „All dies nutzen wir, um mit disziplinierten
Portfolios das ganze Spektrum möglicher Marktentwicklungen abzudecken.” Die
Vorteile des 130/30-Ansatzes Edge-Strategien erlauben in begrenztem Umfang das
Spekulieren auf fallende Kurse, indem Aktien leer verkauft werden. Ein Portfolio
kann damit auch aus negativen Einschätzungen einzelner Aktien Vorteile ziehen.
Gleichzeitig wird Kapital für zusätzliche Long-Positionen frei.
Erweiterung des Anlagespektrums
Diese werden in gleichem Umfang eingesetzt wie die Short-Positionierungen, um
insgesamt eine Exposition von 100 Prozent gegenüber der Benchmark aufrechtzuerhalten.
„Das Ergebnis ist ein deutlicher Anstieg der zu erwartenden Erträge bei einem
kleinen oder sogar überhaupt keinem Anstieg des aktiven Risikos“, erklärt Josef
Bossi. „Institutionelle Investoren wie Pensionskassen haben bereits starkes
Interesse an 130/30-Strategien gezeigt, weil sie das Spektrum aktiver Möglichkeiten
erweitern. So erlauben sie den Anlegern, von Hedgefonds-Techniken zu profitieren
und gleichzeitig eng an die Charakteristiken der Benchmark gebunden zu bleiben.“
Investoren können damit zudem innerhalb ihrer traditionellen Aktienallokation
investieren und müssen nicht auf alternative Anlagekategorien ausweichen.
Untersuchungen zeigen, dass für viele Portfolios ein 130/30-Verhältnis zwischen
Long- und Shortpositionen optimal ist, weil die zu erwartenden Erträge nur wenig
grösser werden, wenn höhere Short-Positionen eingegangen werden. Der ideale
Short-Anteil hängt allerdings von den Zielen des Anlegers ab, ebenso von der
Zusammensetzung der Benchmark, dem aktiven Risikoniveau und anderen Faktoren.
Die Zukunft der Edge-Strategien
Als erfahrener quantitativer Vermögensverwalter verfügt SSgA erwiesenermassen seit
über 20 Jahren über die Fähigkeit, potenzielle Kursgewinner und Kursverlierer zu
identifizieren. Zusätzlich erwarb SSgA mit rund 16 Jahren Erfahrung in der
Verwaltung von Long/Short-Aktienportfolios wichtige Erkenntnisse über den
Leerverkaufsprozess, die von der Kostenkontrolle bis zur Risikoverringerung reichen.
„Mit der ständigen Weiterentwicklung unserer Edge-Strategien wollen wir die
bestehenden aktiven Long-only-Ansätze in den meisten Marktsegmenten und im gesamten
Risikospektrum ergänzen, um die verschiedensten Bedürfnisse und Wünsche unserer
Kunden zu erfüllen“, sagt Josef Bossi. Zuletzt wurden unter anderem der
Global Alpha Select Edge und der World Index Plus Edge auf den Markt gebracht.
Mit beiden Produkten steigt die Zahl der Edge-Produkte von SSgA auf 14. Weitere
Edge-Produkte sollen noch im Verlauf dieses Jahres auf den Markt kommen.
(State Street/mc/hfu)
Quelle: Investmentfonds.de