27.06.2007
BVI: Offene Immobilienfonds verstärken Engagement im Ausland
Köln, den 27.06.2007 (Investmentfonds.de) - Offene Immobilienfonds
setzen verstärkt auf Anlagemöglichkeiten im europäischen
Ausland. Im Schnitt erhöhten die Fondsmanager
ihren Anteil an Immobilienbeständen in den Nachbarländern
Europas auf Jahressicht von gut 49 Prozent
(31. März 2006) auf knapp 55 Prozent (31. März 2007).
Entsprechend reduzierte sich der Deutschlandanteil von
43 Prozent auf 38 Prozent sowie die Quote außereuropäischer
Länder von 8 Prozent auf 7 Prozent. Dies hat
eine Umfrage des BVI Bundesverband Investment und
Asset Management bei seinen Immobilien-
Kapitalanlagegesellschaften zum Stichtag 31. März 2007
ergeben. Außerhalb Deutschlands liegt Frankreich als
Investitionsstandort an der Spitze, gefolgt von Großbritannien,
den Niederlande und Belgien. Außerhalb Europas
zählen die USA, Korea und Kanada zu den Spitzenreitern
der Offenen Immobilienfonds.
Bei den Nutzungsarten der Liegenschaften in Offenen
Immobilienfonds liegt der Anteil an Büroimmobilien aktuell
bei 68,1 Prozent und an Objekten in Handel/
Gastronomie bei 17,7 Prozent. Hotel, Industrie und
sonstige Nutzungsarten erreichten zusammen einen
Wert von 14,2 Prozent.
Offene Immobilienfonds haben in den vergangenen
zwölf Monaten insgesamt 519 Objekte ge- bzw. verkauft.
Das Transaktionsvolumen belief sich auf insgesamt 6,5
Mrd. Euro bei den Käufen (Ausland: 5,1 Mrd. Euro; Inland:
1,4 Mrd. Euro) und 15,7 Mrd. Euro bei den Verkäufen
(Inland: 8,3 Mrd. Euro; Ausland: 7,4 Mrd. Euro).
Die Fondsmanager der Offenen Immobilienfonds nutzten
die Marktsituation an den verschiedenen Immobilienstandorten
zur weiteren erfolgreichen Optimierung der
Portfolios. So entfielen 122 Transaktionen auf Neuerwerbungen.
397 Liegenschaften wurden veräußert. Bei
den Investitionen standen Objekte im Ausland im Mittelpunkt:
Dort wurden 89 Immobilien neu in die Bestände
aufgenommen, im Inland waren es 33. Demgegenüber
wurden im Inland 309 Objekte verkauft, im Ausland 88.
Quelle: Investmentfonds.de