11.06.2007
Wasser – ein Depotbaustein, der sich gewaschen hat
Köln, den 11.06.2007 (Investmentfonds.de) - Wasser ist eines unserer
kostbarsten Güter. Doch Faktoren wie beispielsweise der Klima-
wandel und demographische Veränderungen führen dazu, dass der Umgang
mit den Wasserressourcen neu durchdacht werden muss. Investitionen
sind nötig, von denen viele, vor allem nachhaltig wirtschaftende
Unternehmen profitieren. Diesen Trend hat auch Robeco erkannt und
kann mit der zur Robeco Gruppe gehörenden SAM Group auf einen
Experten für den Bereich nachhaltiges Wasserinvestment setzen.
Anleger können beispielsweise mit dem SAM Sustainable Water Fund an den
attraktiven Investitionschancen dieses Trends mit überdurchschnittlichem
Renditepotenzial partizipieren.
In klarem Wasser fängt man gute Fische.
Ein Sprichwort, das sich Anleger merken sollten. Nicht nur Entwicklungsländer
stehen vor dem Problem des Wassernotstands, auch Industrienationen müssen
umdenken und verstärkt in Wasser investieren. „In 60 Prozent aller europäischen
Städte sinken die Grundwasserreserven. Zudem müssen jährlich etwa 1 bis 2
Prozent der Trinkwasser- und Abwasserleitungen erneuert werden. Die
Erneuerungsraten sind zurzeit in den meisten Städten tiefer“, sagt Dieter Küffer,
Fondsmanager des SAM Sustainable Water Fund. Hier ergeben sich attraktive
Investmentmöglichkeiten. Vor allem Unternehmen, die in ihrer Branche Vorreiter
beim Thema Nachhaltigkeit sind, gehören zu den Performancetreibern ihres
Sektors.
Auf die richtigen Unternehmen setzen
Mit dem SAM Sustainable Water Fund können Anleger von dem erhöhten
Investitionsbedarf im Wassersektor profitieren. Seit Auflegung im September 2001
konnte der Fonds eine Wertentwicklung von 74,03 Prozent erzielen (Stand: Ende
April 2007). Dabei setzt das SAM-Produkt auf vier Kernbereiche: Das ist zum einen
die Verteilung und das Management von Wasser. Hierunter fallen Versorger sowie
Unternehmen, die sich auf den Bereich Leitungen und Pumpen und auf das
Management der Ressourcen spezialisiert haben. Zum zweiten Bereich gehören
Unternehmen, die sich mit der Aufbereitung von Trinkwasser und Reinigung von
Abwasser befassen. Bereich drei umfasst Nahrung und Bewässerung. Hierzu
zählen vor allem Gesellschaften, die wasserschonend Nahrungsmittel produzieren.
Zur vierten Gruppe werden Firmen gezählt, die sich auf die Nachfrageeffizienz
spezialisiert haben.
Die Investitionsmöglichkeiten sind vielseitig. Besonderes Potenzial haben derzeit
aber vor allem Unternehmen, die auf den erhöhten Infrastrukturbedarf reagieren
können. „Die größte Herausforderung besteht darin, die Infrastruktur zur
Wasserversorgung genügend rasch aufzubauen, zu unterhalten und zu
finanzieren. Die Lebensdauer von Trinkwasserleitungen und Abwasserkanälen liegt
zwischen 50 und 100 Jahren. Schon vor 10 Jahren waren aber die
Erneuerungsraten in vielen Städten zu tief“, sagt Küffer. „Deshalb sehen sich viele
Städte mit einem erhöhten Wasserverlust konfrontiert. Allein in den USA gehen
heute beispielsweise rund 15 bis 20 Prozent des transportierten Trinkwassers in
Leitungen durch Lecks verloren.“
Das nachhaltige Portfolio
Der SAM Sustainable Water Fund investiert weltweit in Aktien kleiner, mittlerer und
grosser Gesellschaften. Die drei größten Positionen des Fonds sind derzeit Veolia
Environment mit einer Gewichtung von 5,4 Prozent – ein französisches
Unternehmen, das auf Wassermanagement spezialisiert ist – die amerikanische
ITT Corporation (5,3 Prozent) sowie die Thermo Fisher Scientific (4,0 Prozent),
welche unter anderem Wasseranalysegeräte herstellt (Stand: 29.05.2007).
Quelle: Investmentfonds.de