25.04.2007
Fidelity Euro Blue Chip Fund seit 100 Tagen unter Alexandra Hartmann: Korrektur an den Börsen gemeistert
Köln, den 25.04.2007 (Investmentfonds.de) - Alexandra Hartmann hat in ihren ersten
100 Tagen als Fondsmanagerin des Fidelity Funds - Euro Blue Chip Fund bereits große
Herausforderungen gelöst. Der Fonds steckte die Kursschwankungen vom März an den
europäischen Börsen weg. Die Strategie der Fondsmanagerin, gezielt unterbewertete
Großunternehmen auszuwählen, geht auf: Sie knüpft damit an die langfristig positive
Entwicklung des Fonds an.
Alexandra Hartmann erzielte mit dem Fidelity Euro Blue Chip Fund (ISIN LU0088814487)
seit Jahresbeginn - trotz der Kurskorrekturen im März - eine Wertentwicklung von 3,51
Prozent und hat damit rund zwei Drittel ihrer Konkurrenten geschlagen. "Besonders in
schwankungsreichen Phasen ist das Stockpicking der Schlüssel zu guten Ergebnissen:
Bei der Suche nach aussichtsreichen Qualitätsaktien ist die Gewinnprognose jeder
einzelnen Gesellschaft entscheidend. Dabei nutze ich den Informationsvorsprung, den
mir meine Kollegen in unserem europäischen Fidelity Investmentteam herausarbeiten",
sagte Alexandra Hartmann.
Die Fondsmanagerin meint, dass die aktuelle gesamtwirtschaftliche Entwicklung weitere
Kurssteigerungen an den Aktienmärkten erlaubt. Bei einem Vergleich mit USA wird deutlich,
dass Amerika sich in mehrfacher Hinsicht bereits in einem weiter fortgeschrittenen
Stadium des gegenwärtigen Wirtschaftszyklus' befindet. Ein Teil der guten Entwicklung,
die in USA in den vergangenen Jahren zu beobachten war, stehe Europa erst noch bevor
und kann den Börsen Auftrieb verleihen.
Die schwunghafte Entwicklung der Weltwirtschaft schlägt sich zum Beispiel in fallenden
Arbeitslosenzahlen nieder. Während die Arbeitslosigkeit in USA bereits seit 2003 sinkt,
hat dieser Trend in Europa erst 2005 eingesetzt und dürfte hier aufgrund der Verzögerung
länger anhalten als in Amerika. Der Dreiklang aus mehr Arbeitsplätzen, einer größeren
Konsumlust seitens der Bürger und stärkeren Gewinnsteigerungen in den Unternehmen hat
in Europa weiterhin Bestand.
Besonders optimistisch ist Alexandra Hartmann für deutsche Aktien: "Hier haben die
Unternehmen ihre Hausaufgaben gemacht: Schulden wurden abgetragen, Betriebe restruk-
turiert und die Effektivität gesteigert. Die Lohnstückkosten sind seit 1999 relativ
zu den anderen Ländern Mitteleuropas um zehn Prozent gefallen. Dadurch sind deutsche
Firmen wettbewerbsfähiger geworden." Mit einem Anteil von rund 30 Prozent am Portfolio
ist Deutschland im Fidelity Euro Blue Chip Fund deutlich stärker gewichtet als im
Vergleichsindex. Frankreich und Italien sind dagegen untergewichtet.
Der Fidelity Euro Blue Chip Fund investiert in europäische Standardwerte, so genannte
Blue Chips. Bei der aktiven Titelauswahl stehen der Fondsmanagerin die Ergebnisse von
mehr als 90 paneuropäischen Aktienanalysten zur Verfügung, die eines der größten
Investmentexperten-Teams bilden. Das Fidelity Research-Team untersucht permanent mehr
als 2.200 europäische Titel und deckt damit rund 95 Prozent des Marktes ab. Der Fidelity
Euro Blue Chip Fund enthält rund 70 Beteiligungen und ist damit vergleichsweise konzen-
triert.
Quelle: Investmentfonds.de