04.04.2007
JP Morgan: Konjunktur von der Immobilienkrise nicht nachhaltig betroffen/Investments in Large Caps...
Köln, den 04.04.2007 (Investmentfonds.de) - Die Experten von JPMorgan Asset
Management sehen trotz der aktuell volatilen Marktentwicklung in den USA keinen
Grund für besondere Besorgnis: „Auch wenn die US-Börsen derzeit aufgrund von
Konjunktursorgen schwächer tendieren, haben wir mittelfristig trotzdem eine
positive Marktmeinung“, unterstreicht Karsten Stroh, Leiter des Aktienteams
von JPMorgan Asset Management in Frankfurt. Zwar sei die „Abwarten“ signali-
sierende Rede des US-Notenbank-Chairmans Ben Bernanke von Kursabschlägen
flankiert worden, zudem sei in dieser Woche der Index zum Verbrauchervertrauen
etwas stärker gefallen als erwartet: So haben die erneut rückläufigen Februar-
Zahlen zum Verkauf neuer Eigenheime und die kritische Situation einiger US -Hypo-
thekenbanken für Unruhe gesorgt. „Volkswirte warnen allerdings schon seit
einigen Monaten dass sich der Boom am US-Häusermarkt umkehren, und damit die
Konjunktur negativ beeinflussen könnte“, erläutert Stroh. „Unserer Ansicht
nach wird nichtsdestotrotz das Szenario der ‚weichen Landung’ der US-Wirtschaft
stattfinden“. Der Marktexperte erwartet, dass das BIP-Wachstum der Vereinigten
Staaten in diesem Jahr bei rund 2,5 Prozent liegen dürfte, während das Gewinn-
wachstum der Unternehmen wohl um die 6 Prozent betragen wird.
Schwächerer Dollar fördert Exportwachstum der Unternehmen
Aktienexperte Stroh erläutert, dass die Märkte zurzeit eine Zinssenkung der US-Notenbank
Fed um mindestens 25 Basispunkte bis August einpreisen. Dieses Umfeld sollte den US -
Aktien zugute kommen. „Wir bevorzugen vor allem die Aktien großer Unternehmen, die dank
des schwachen Dollars von einem kräftigen Exportwachstum profitieren. Small Caps
betrachten wir angesichts der immer noch hohen Bewertungen dagegen mit Skepsis. Trotz
unserer positiven Einstellung gegenüber dem US -Markt würden wir in den kommenden
Wochen unbedingt zur Vorsicht raten.“
Substanzwerte profitieren in der aktuellen Marktphase
Auch im aktuell volatilen Marktumfeld bietet der US -Aktienmarkt also Investment-
Gelegenheiten aus, denen die Anlageexperten von JPMorgan Asset Management die Papiere
mit den stärksten Value -Merkmalen herausfiltern. „So genannte Value - oder Substanzwerte
weisen gesunde Fundamentaldaten auf und sind gleichzeitig günstig bewertet. Damit
übertreffen sie in über 60 Prozent der Zeit den breiten Markt,“ unterstreicht Christoph
Bergweiler, Leiter des Distribution Sales Teams von JPMorgan Asset Management in
Frankfurt. „Da im JPM US Value Fund1 88 Prozent der Werte in Large Caps investiert sind,
sollte der Fonds für das aktuell stürmische Marktumfeld gut gerüstet sein“, betont
Bergweiler. Der Anlageansatz beruht auf der sehr langen Erfahrung von JPMorgan Asset
Management in den USA und wird seit über 50 Jahren ständig weiterentwickelt. Um
Währungsrisiken weitgehend auszuschließen, bietet JPMorgan Asset Management diesen
ebenso wie andere US-Fonds auch in einer in Euro währungsgesicherten Version an.
Der US-Aktienmarkt nimmt als größter und bedeutendster Aktienmarkt weltweit über 50
Prozent am MSCI Welt-Index ein. „Er bietet eine Vielzahl von Anlagechancen und sollte
daher in keinem breit aufgestellten Portfolio fehlen“, ist das Urteil von Christoph
Bergweiler. Er erläutert abschließend: „An diesem stark umkämpften und hochent-
wickelten Markt verfügen wir dank unserer starken lokalen Präsenz über einen
entscheidenden Informationsvorteil.“
Quelle: Investmentfonds.de