04.01.2007
Fidelity: Immobilienaktien bekommen 2007 Schubkraft aus Asien und Deutschland
Köln, den 04.01.2007 (Investmentfonds.de) - Fidelity International geht davon
aus, dass sich der positive Trend auf den Immobilienaktienmärkten 2007 weiter
fortsetzen wird. Der Wirtschaftsboom in Asien sowie die in Deutschland geplante
Einführung von steuerbegünstigten Real Estate Investment Trusts (REITs) wird
zu einem Anstieg der weltweiten Nachfrage nach Immobilienaktien führen.
Die Immobilienaktienmärkte bieten Investoren auch 2007 günstige Anlagegelegenheiten.
Bereits 2006 erzielten Anleger in diesem Segment hohe Wertentwicklungen.
"Immobilienaktien liefern langfristig eine durchschnittliche Wertentwicklung von
jährlich sieben bis neun Prozent. Außerdem sind sie ein idealer Baustein für breit
diversifizierte Anlegerportfolios, da sie sich langfristig recht unabhängig von
anderen Anlageformen entwickeln", sagte Steven Buller, Manager des Fidelity Global
Property Fund. Auch während der Korrekturphase im Frühsommer hätten sich viele
Einzeltitel durch relativ stabile Wertentwicklungen bewährt.
Die Fondsmanager und Analysten von Fidelity rechnen mit einem starken Wachstum des
Immobilienaktienmarktes in den kommenden Jahren. Prognosen der Aktienexperten zufolge
soll der Börsenwert der weltweit gelisteten Immobilienaktiengesellschaften von derzeit
rund 600 Milliarden US-Dollar bis 2011 auf etwa eine Billion US-Dollar ansteigen.
Deutsche REITs werden europaweit wettbewerbsfähig
Deutschland kann schon 2007 einen Teil zum Wachstum beitragen, wenn die
Bundesregierung ihre Pläne zur Einführung von REITs wie geplant umsetzt. Bisher
gilt die Bundesrepublik im internationalen Vergleich als kleiner Markt: Der Wert
der börsennotierten Immobiliengesellschaften beträgt Schätzungen zufolge rund 10
Milliarden Euro und könnte sich durch die REITs-Einführung bis 2010 verfünffachen.
Der Gesetzentwurf sieht vor, dass deutsche REITs ihre Gewinne zu 90 Prozent an die
Anteilseigner ausschütten.
"Wir erwarten, dass mit der geplanten Einführung von REITs in Deutschland Dynamik
in den Markt kommt. Das in Immobilienaktien investierte Vermögen wird steil
ansteigen und das Kursniveau nach oben schrauben", so Buller. Bislang wurden
deutsche Immobilienaktien an der Börse stets mit einem Abschlag gehandelt. In
Erwartung der Gesetzesnovelle legten die Kurse einiger deutscher Immobiliengesell-
schaften bereits 2006 deutlich zu.
USA durch Übernahmen attraktiv - China weiter auf Wachstumskurs
Den Immobilienaktienmarkt in den USA, den bedeutendsten der Welt, finden die
Fidelity Fondsmanager und Analysten nach wie vor attraktiv. Im ablaufenden Jahr
war die Nachfrage nach amerikanischen Titeln groß - mehrere Gesellschaften wurden
sogar ganz von Großinvestoren aufgekauft. Dieser Trend könnte sich 2007 fortsetzen
und für steigende Kurse sorgen.
Den japanischen Markt sehen die Fidelity Experten dagegen als eine Herausforderung
an. "Die Wirtschaft hat sich hier noch nicht so weit erholt, dass von einem
dauerhaften Aufschwung bei Immobilienaktien die Rede sein kann", erklärte Buller.
Lediglich einige Entwicklungsgesellschaften hält er aufgrund ihrer günstigen
Aktienbewertungen für attraktiv. In den übrigen Ländern Asiens misst das Fidelity
Team insbesondere China hervorragende Chancen bei. Das Wirtschaftswachstum werde
langfristig weiter anhalten, der Bedarf an Wohn- und Gewerbeimmobilien steigen.
Davon profitieren auch Immobilienaktiengesellschaften, die ihre Umsätze ganz oder
teilweise in China tätigen.
Fidelity International ist eines der weltweit führenden sowie vielfach ausgezeichneten
Fondsmanagement-Unternehmen, das privaten und institutionellen Anlegern Investment-
produkte und -dienstleistungen zur Verfügung stellt. Mit über 700 Fondsmanagern und
Analysten verfügt Fidelity über das größte Investment-Expertenteam der Welt und ist an
allen wichtigen internationalen Finanzplätzen vertreten. Die deutschen Niederlassungen
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Frankfurt und Fidelity Investment Management GmbH, alle in Kronberg im Taunus, betreuen
ein Fondsvermögen für private Anleger von 14,37 Milliarden Euro, vertreiben 106
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Quelle: Investmentfonds.de