25.09.2006
Universal-Investment und Tiberius planen Rohstoff-Fonds mit Aktien von Explorationsunternehmen
Köln, den 25.09.2006 (Investmentfonds.de) - Universal-Investment plant gemeinsam
mit der Schweizer Tiberius Exploration AG im Oktober einen neuen Explorationsfonds
aufzulegen. Mit Dr. Joachim Berlenbach wird ein prominenter Rohstoffexperte den
neuen Publikumsfonds des Frankfurter Private-Label-Spezialisten von Südafrika aus
beraten. Der mehrfach als bester Goldanalyst ausgezeichnete Berlenbach unterstützt
mit einem Team erstklassiger Geologen und Fachleute für Lagerstätten seit Mitte
dieses Jahres die Tiberius-Gruppe. Der geplante Aktienfonds soll vorwiegend in
kleinere und mittlere Werte investieren, die nach fossilen Energie-, (Edel-)Metall-,
Uran- und Diamantvorkommen suchen und diese erschließen.
Explorationsaktien zeigen geringe Korrelation mit Rohstoffpreisen
Für gute Explorationsaktien spreche eine geringe Korrelation zu den Rohstoffpreisen.
Denn das Potenzial der Lagerstätten sei bei diesen Unternehmen noch nicht in den
Aktienkurs eingepreist. "Und sobald der Markt den Wert dieser Firmen erkennt, zeigt
die Aktie eine deutliche Outperformance gegenüber dem restlichen Rohstoffmarkt",
sagt Berlenbach. Im Gegensatz dazu hätten die meisten großen Energie- und Bergbau-
aktien ihr Kurspotenzial gegenwärtig nahezu ausgereizt. Daher soll der Fonds ganz
gezielt auf so genannte Small und Mid Caps mit einer durchschnittlichen Marktkapi-
talisierung zwischen 300 und 500 Millionen US-Dollar setzen. Die frühzeitige
Kenntnis darüber, welche potenziellen Werte solche Firmen besitzen, ist Teil des
Managementansatzes des neuen Fonds. Zudem werden solche Firmen in der Folge auch
für Konzerne als Übernahmeziele oder Kooperationspartner interessant. "Denn viele
Großunternehmen haben in der Rohstoffbaisse der neunziger Jahre viel zu wenig in
die Erforschung und Exploration neuer Vorkommen investiert. Jetzt suchen sie
händeringend nach Möglichkeiten, ihre Reserven zu vergrößern oder zu erhalten",
erklärt Berlenbach. Um solche "Rohstoffperlen" zu finden, bedürfe es aber
spezieller Kenntnisse und eines großen Analyseaufwands.
Qualität der neuen Lagerstätten vor Ort richtig einschätzen
"Dabei geht es nicht nur um die Auswertung von Bilanzen oder Gespräche mit
Vorständen", erklärt Berlenbach. Vielmehr komme es darauf an, die Qualität und
die Größe der Rohstoffvorkommen richtig einschätzen zu können. "Im Zweifel schauen
wir uns die Mine oder das Ölfeld vor Ort sehr genau an und analysieren mit eigenen
Mitteln." Dabei kommt Berlenbach und seiner Mannschaft das Know-how und die
langjährige Erfahrung im Rohstoffsegment zu Gute. Neben den beiden Tiberius-Gründern
Christoph Eibl und Markus Mezger bestehe das Team aus Geologen und Geophysikern,
die allesamt wissenschaftlich, in der Rohstoffindustrie oder als Analysten in
diesem Bereich gearbeitet hätten. Diese Kombination aus Fachwissen und
betriebswirtschaftlicher Expertise mache den Unterschied zu vielen Wettbewerbern
aus.
Klassisches Stockpicking bevorzugt
Um die interessantesten Aktien zu finden, analysiert Berlenbach die Fundamentaldaten
der Unternehmen ("Bottom-up-Ansatz"). Als Bewertungskriterien ziehen die "Stockpicker"
von Tiberius neben Minenbesuchen aktuelle Unternehmensbewertungen, Gewinnerwartungen,
kurzfristiges Wachstumspotenzial der Aktie, Investitionsquote, Betriebsergebnis,
Marktkapitalisierung sowie die Risiken heran, die sich aus dem Geschäftsmodell und
der geographischen Lage der Lagerstätten ergeben. Zusätzlich greifen sie auf die
umfangreiche Rohstoff-Datenbank von Tiberius zurück. Seit Jahren beschäftigen sich
die Gründer des Unternehmens sehr intensiv mit den Rohstoffmärkten und verfügen daher
über ein besonderes Wissen in dieser Anlageklasse. Wie erfolgreich die Tiberius-
Gruppe ist, beweisen die Gelder, die dem Asset Manager seit der Gründung im Jahre
2005 zugeflossen sind. Aktuell verwaltet Tiberius im Rohstoffsektor ein Vermögen von
mehr als 150 Millionen US-Dollar in Rohstoffen und Bonds. Universal-Investment und
Tiberius sind zuversichtlich, bald die Zulassung für den gemeinsamen Explorationsfonds
zu erhalten.
Über Universal-Investment
Als Tochter renommierter Privatbanken gehört die 1968 gegründete Universal-Investment-
Gesellschaft mbH, Frankfurt am Main, mit einem verwalteten Fondsvermögen von über 63
Mrd. Euro und rund 220 Mitarbeitern zu den größeren Kapitalanlagegesellschaften in Deutschland. Bei Private-Label-Fonds ist Universal-Investment mit über einhundert
Publikumsfonds und einem Fondsvolumen von mehr als 3,4 Mrd. Euro Marktführer.
Universal-Investment vereint dabei das Investment-Know-how internationaler Asset
Manager, erfolgreicher Vermögensverwalter, namhafter Privatbanken und führender
Investment-Boutiquen zu einer außergewöhnlichen Kollektion erstklassiger Private-Label-
Fonds. Markenzeichen bei Universal-Investment ist, dass es keine "Haus-Philosophie"
gibt. Daher steht Anlegern je nach Marktlage, Risikoneigung oder Anlageziel ein großes
Universum unterschiedlichster Anlagephilosophien und Investmentstile zur Verfügung.
(Alle Daten per 31.08.2006)
Quelle: Investmentfonds.de