19.06.2006
Fidelity glaubt trotz Kurskorrekturen weiter an Aufschwung asiatischer Aktien
Kronberg im Taunus (ots) - Der asiatisch-pazifische Raum hat sichinnerhalb eines Jahrzehnts zu einer der attraktivsten Regionen fürInvestoren entwickelt. Die derzeitigen Kursrückgänge ändern darannichts und sind eine vorläufige Korrektur, sagte Michael Gordon,Chief Investment Officer von Fidelity International. Bei derAsienkonferenz des Fondsmanagement-Unternehmens hoben Gordon sowiemehrere Fondsmanager die zum Teil erheblichen Unterschiede in denasiatischen Ländern hervor, die bei einem Investment berücksichtigtwerden müssen. Anders als vor der Asienkrise 1998 sind dieses Mal Marktteilnehmerfür die Rückschläge an den Börsen verantwortlich und nicht etwaschlechte Fundamentaldaten, so Michael Gordon. "Asiatische Aktiensind nach wie vor attraktiv. Investoren, die wie wir kritisch nachaussichtsreichen Einzeltiteln suchen, können in jedem Marktumfeldgute Anlagechancen finden. Angesichts der jüngsten Kursabschlägeinvestieren unsere Manager in renommierte Unternehmen, die zuvor alsüberbewertet galten", sagte Gordon. Asiens Anteil am internationalen Finanzmarkt stieg seit 1997 von 5Prozent auf 13 Prozent und wird sich weiter dem asiatischen Anteil ander Weltbevölkerung (53 Prozent) sowie am weltweitenBruttoinlandsprodukt (24 Prozent) annähern. Bereits heute bietet derWirtschaftsraum Investoren eine breite Auswahl an stark wachsendenBranchen. So entwickelt sich der Gesundheitssektor in Asienhervorragend. Japanische Finanz- und Industrietitel übertreffenvergleichbare Werte aus aller Welt. "Zahlreiche Gesellschaften habensich in die Weltspitze vorgearbeitet. Diesen gelingt es immer besser,überdurchschnittliche Erträge für ihre Aktionäre zu erwirtschaften",so Gordon. Die Länder des asiatisch-pazifischen Raums weisen erheblicheUnterschiede auf und sind von einem einheitlichen, zusammenhängendenMarkt weit entfernt. "Der Schlüssel zum erfolgreichen Investieren inder Region liegt darin, die Besonderheiten jedes Staates zu erkennen.Deshalb analysieren wir mit hohem Aufwand die einzelnen Länder vonlokalen Büros aus." Die Fidelity Investmentteams identifizieren aufder Basis einer gezielten Einzeltitelauswahl Unternehmen mit hohenGewinnerwartungen. Fidelity beschäftigt derzeit rund 100 Fondsmanagerund Analysten an den Standorten Hongkong, Tokio, Mumbai, Seoul undSydney. Für das Fondsmanagement-Unternehmen ist das weltweit größteNetzwerk an Investmentexperten tätig. Robert Rowland, Fondsmanager des Fidelity Japan Fund, führte dieaktuellen hohen Kapitalabflüsse aus den entwickelten Märkten in allerWelt auf Zinserhöhungen zurück. Dies hat auch die Kursrückgänge ander Tokioter Börse beschleunigt. Die Aussichten für japanischeUnternehmen sind nach wie vor hervorragend. "Nach einer langenTalfahrt seit dem Ende der 80er-Jahre erholen sich die japanischenGesellschaften mittlerweile im vierten Jahr in Folge. Dieser Trendhält mindestens bis ins nächste Jahr an", erklärte Rowland. Nach Ansicht von Jun Tano, Fondsmanager des Fidelity Japan SmallerCompanies Fund, ergeben sich aus Alterung und Rückgang derjapanischen Bevölkerung neue Investmentgelegenheiten. "Die Generationder Babyboomer nähert sich dem Rentenalter und möchte einen Teilihrer Ersparnisse lieber ausgeben als vererben. Davon könnten vorallem Wohnungsbau- und Reiseunternehmen profitieren", sagte Tano. Für Maria Abbonizio, Analystin für chinesische Aktien bei FidelityInternational, wirken die Reformen in China wie ein Katalysator fürden dortigen Aktienmarkt. "Seit 1978 haben rund 70 Prozent allerStaatsbetriebe einen Restrukturierungsprozess durchlaufen und somitdie Weichen für mehr Transparenz und eine bessereInteressenvertretung der Aktionäre gestellt. Das macht Investitionenin China lukrativer und sicherer", sagte Maria Abbonizio. Anlegersollten die Chancen Chinas nutzen und Risiken minimieren, indem siesorgfältig nach aussichtsreichen Aktien suchen und langfristiginvestieren. Allan Liu, Fondsmanager des Fidelity South East Asia Fund,unterschied zwischen etablierten Märkten wie Hongkong und Singapur,sich entwickelnden Standorten wie Korea, Taiwan und Malaysia sowieaufstrebenden Volkswirtschaften wie China, Thailand oder Indonesien."Jedes Land bietet andere Chancen: Hongkong wandelt sich von einerWarendrehscheibe zu einem führenden Anbieter vonHandelsdienstleistungen. In Korea sorgen viele technikbegeisterteKonsumenten beispielsweise für einen Aufschwung bei Betreibern vonInternetsuchmaschinen. Zudem profitiert die koreanische Bauwirtschaftvom asiatischen Immobilienboom", so Liu. Nur mit einerdifferenzierten Sichtweise und hohem Analyseaufwand könntenInvestoren die besten Gelegenheiten rechtzeitig erkennen. Fidelity International ist eines der weltweit führenden sowievielfach ausgezeichneten Fondsmanagement-Unternehmen, das privatenund institutionellen Anlegern Investmentprodukte und-dienstleistungen zur Verfügung stellt, Mit über 500 Fondsmanagernund Analysten verfügt Fidelity über das größteInvestment-Expertenteam der Welt und ist an allen wichtigeninternationalen Finanzplätzen vertreten. Die deutsche NiederlassungFidelity Investment Services GmbH in Kronberg im Taunus betreut einFondsvermögen für private Anleger von 14,46 Milliarden Euro,vertreibt 100 Publikumsfonds direkt sowie über mehr als 600Kooperationspartner und beschäftigt 180 Mitarbeiter (Stand:31.12.2005). Fidelity veröffentlicht ausschließlich produktbezogeneund allgemeine Informationen und erteilt keine Anlageempfehlungen. Herausgeber: Fidelity Investment Services GmbH, Kastanienhöhe 1, 61476 Kronberg im Taunus.Originaltext: Fidelity International
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Quelle: news aktuell