19.04.2006
HSBC setzt auf Zertifikatefonds
Köln, den 19.04.2006 (Investmentfonds.de) - HSBC Investments erweitert seine
Produktpalette in Deutschland. Ab sofort können Anleger mit dem HSBC Trinkaus
Discountzertifikate INKA Anteile an einem von HSBC Investments Deutschland
aktiv gemanagten Fonds erwerben, der ausschließlich in defensiv gestaltete
Discountzertifikate investiert, welche sich auf Euro-denominierte Aktienindizes
beziehen, derzeit z.B. auf den DAX®, den Dow Jones EURO STOXX 50® und den
MDAX®. „Der Fonds eignet sich für Anleger, die eine stetige Performanceent-
wicklung bei sehr geringen Schwankungen und einem entsprechend hohen
Risikopuffer bevorzugen“, sagt Harald Edele, Fondsmanager des HSBC Trinkaus
Discountzertifikate INKA. „Wir streben eine Verzinsung zwischen 4,0 und 6,0
Prozent pro Jahr an und positionieren dieses Produkt bewusst als Alternative
zur Rentenanlage. Damit ist der Fonds noch defensiver aufgestellt als sein
Vorgänger HSBC Trinkaus Aktienstrukturen Europa (WKN 724591), der bereits
rund 110 Millionen Euro schwer ist und als schwankungsarme Aktienalternative
mit einer Zielrendite von 6,0 bis 8,0 Prozent pro Jahr angeboten wird.“
Sicherheit auch bei volatilen Märkten
Edele legt bei seinen Investmententscheidungen Wert auf eine breite Streuung
nach Emittenten, Basispreisen oder Laufzeiten. Dabei kann er auf ein Anlage-
universum von rund 4.200 börsennotierten Discountzertifikaten zurückgreifen.
Der HSBC Trinkaus Discountzertifikate INKA eigne sich für Anleger gut zur
Diversifikation im Portfolio, da Discountzertifikate negative oder nur geringe
Korrelation mit den traditionellen Anlageformen aufweisen würden, sagt Edele.
So betrage die Schwankung konservativer Index-Discountzertifikate nur ungefähr
ein Viertel im Vergleich zu Aktienindizes.
Für das derzeitige Marktumfeld sieht Edele seinen Discountzertifikate-Fonds gut
aufgestellt. Auch wenn sich die europäischen Aktienmärkte seit März 2003 in einer
anhaltenden Aufwärtsbewegung befänden, nähmen die Risikofaktoren derzeit ebenfalls
ständig zu. Dazu gehörten hohe strukturelle Haushaltsdefizite beiderseits des
Atlantiks, hohe Rohstoffpreise, politische Unruheherde sowie allmählich sehr hohe
Gewinnerwartungen an die Unternehmen. „Gerade wenn die Volatilität an den
Aktienmärkten in diesem Jahr zunehmen sollte, könnten die Vorzüge von Discount-
zertifikaten zum Tragen kommen“, so der Fondsmanager. „Der Discount dient als
Risikopuffer. Nur wenn der Basiswert am Laufzeitende bis unter den Kaufpreis des
Discountzertifikates gesunken ist, entsteht ein Verlust. Die Chance ist also groß,
das Investment mit einem Gewinn zu beenden.“
Der Trend am Fondsmarkt geht zu mehr Konvergenz
HSBC Investments Deutschland betreut als eine der ersten Asset-Management-
Gesellschaften bereits seit Oktober 2002 einen reinen Zertifikatefonds. Dieser
ebenfalls von Harald Edele beratene HSBC Trinkaus Aktienstrukturen Europa hat
derzeit ein Volumen von rund 110 Millionen Euro und erzielte seit Auflegung im
Oktober 2002 eine kumulierte Wertentwicklung von 22,8 Prozent. Mittlerweile
nimmt HSBC Investments Deutschland mit rund 510 Millionen Euro an betreutem
Sondervermögen in Discountzertifikaten eine führende Position am deutschen
Markt ein.
Mit dem neu aufgelegten Fonds möchte HSBC dem gestiegenen Interesse der Anleger
nach den Zwitterprodukten aus Fonds und Zertifikaten entgegenkommen. „Investoren
fragen immer häufiger nach defensiven Anlagemöglichkeiten, die die Vorteile
beider Wertpapierarten miteinander kombinieren. Der HSBC Trinkaus Discount-
zertifikate INKA bietet das Zertifikate-Know-how des Fondsmanagements und den
Renditevorsprung auch bei sinkenden Basiswerten“, so der Fondsmanager.
Discountzertifikate:
Discountzertifikate sind Wertpapiere mit einer festen Laufzeit. Bei Fälligkeit
entspricht der Wert eines Discountzertifikates dem Kurs des zugrunde liegenden
Titels, wobei ein Festbetrag (Cap) den größtmöglichen Auszahlungsbetrag von
vornherein begrenzt. Daher gewährt die Emittentin einen Discount (Risikopuffer)
gegenüber dem aktuellen Kurs des Basiswertes. Durch den auf diese Art gegenüber
dem Direktinvestment vergünstigten Zertifikatspreis entsteht bereits in
seitwärts tendierenden Märkten und auch bei leicht sinkenden Kursen des
Basiswertes ein Gewinn für Zertifikatsinhaber.
Quelle: Investmentfonds.de