17.11.2005
Der Fonds Umfrage: Geschärftes Bewusstsein für die Altersvorsorge
Köln, den 17.11.2005 (Investmentfonds.de) - „Altersvorsorge ist unwichtig“.
Diese Aussage kreuzte nicht ein einziger der Befragten einer aktuellen,
repräsentativen Umfrage von DER FONDS, dem Know-how-Magazin zur Kapitalanlage,
in Zusammenarbeit mit F&S Medienservice unter 18-bis 45-Jährigen an. Den
Deutschen ist also durchaus bewusst, dass sie für ihr Alter vorsorgen
müssen. Das zeigen auch die Umfrageergebnisse zu den Erwartungen an die
gesetzliche Rente. Mehr als jeder Zweite ist überzeugt, dass er später aus
der gesetzlichen Rentenkasse nur 40 Prozent seines letzten Nettolohns oder
noch weniger bekommt. Besonders bei den Jüngeren ist der Pessimismus groß:
Mehr als jeder Fünfte der 18- bis 25-Jährigen geht davon aus, dass er
später gar keine Rente vom Staat bekommt.
Als Vorsorgemodelle schätzen die Befragten nach wie vor die klassischen
Produkte: 53 Prozent halten Immobilien für besonders gut zur Altervorsorge
geeignet. Fast ebenso viele (52 Prozent) nennen hier die Lebensversicherung.
Rentenfonds halten 45 Prozent der Befragten als besonders geeignet,
26 Prozent Aktienfonds. Nur 13 Prozent favorisieren das Sparbuch als Alters-
vorsorgevehikel.
Auch die betriebliche Altersvorsorge hat gute Wachstumschancen. Lediglich
10 Prozent der Befragten äußerten kein Interesse an einer Betriebsrente. Mehr
als die Hälfte der Befragten ist jedoch bereit, einen Teil des Gehalts in
eine betriebliche Vorsorge umzuwandeln. Aber – und hier muss die Branche
noch Aufklärungsarbeit leisten – 12 Prozent würden gern betrieblich vorsorgen,
wissen aber nicht, wie das funktioniert. 8 Prozent glauben, dass ihr
Arbeitgeber dabei nicht mitspielen würde. Der rechtliche Anspruch auf eine
Betriebsrente ist anscheinend noch nicht zu allen vorgedrungen.
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Quelle: Investmentfonds.de