19.05.2005
Fidelity-Kampagne: "Einfach Investieren"
Köln, den 19.05.2005 (Investmentfonds.de) - Fidelity Investments, das größte
unabhängige Fondsmanagement-Unternehmen der Welt, startet eine breit angelegte
Marktoffensive mit dem Titel "Einfach Investieren". Die Ziele der Kampagne
sind, deutschen Anlegern den effektiven und zielführenden Umgang mit Geldan-
lagen sowie die Vorteile von Finanzberatungsleistungen aufzuzeigen. Wesentliches
Element ist die Markteinführung der MoneyBuilder Fonds, die als einfaches und
kostengünstiges Basisprodukt konzipiert wurden.
Die zentralen Bausteine der Initiative "Einfach investieren" bilden die Markt-
einführung der Fidelity MoneyBuilder Fonds sowie eine Informations- und
Servicekampagne unter dem Motto "Gutes Geld braucht gute Beratung". Klaus-Jürgen
Baum, Geschäftsführer von Fidelity Investments in Deutschland, begründete die
Initiative heute auf einer Pressekonferenz mit einem überzogenen Sicherheitsdenken
der deutschen Anleger. "In Deutschland ist sehr deutlich zu erkennen, dass ein
Großteil der Anleger unstrukturiert investiert, renditeschwache Produkte bevorzugt
und dadurch nur geringe Erträge erzielt." Angesichts der drängenden Vorsorgenot-
wendigkeit sei es erforderlich, dass die Deutschen ihr Anlageverhalten korrigieren
und den zielgerichteten Vermögensaufbau beginnen. Baum verwies darauf, dass die
Deutschen insbesondere renditeschwache Anlagen, wie Geldmarkt-, Renten- und Garantie-
produkte bevorzugten. Gerade für den langfristigen Vermögensaufbau sei es aber
wichtig, auf renditeträchtige Produkte, wie etwa Aktienfonds, zu setzen, um ein
Vermögen aufzubauen und zu sichern.
Unterstützung erhielt Baum von Dr. Franz-Josef Leven vom Deutschen Aktieninstitut
sowie von Prof. Dr. Wolfgang Gerke von der Universität Erlangen-Nürnberg. Leven
machte deutlich, dass der Anteil der Aktien- und Aktienfondsbesitzer in den ver-
gangenen Jahren gesunken sei. Die Gründe dafür ließ das Deutsche Aktieninstitut
in einer repräsentativen Umfrage von TNS Infratest ermitteln: "Aktien und Aktien-
fonds werden von den Anlegern immer noch als vergleichsweise unsichere, komplizierte
und teure Produkte angesehen, von denen man am besten die Finger lässt", so
Leven. "Erschreckend ist, dass der Mehrzahl der privaten Anleger im Allgemeinen
die auf mittel- und langfristige Sicht hohe Rendite von Aktien bzw. Aktienfonds
nicht bekannt ist."
Gerke zeigte anhand einer aktuellen Studie seines Instituts auf, dass die Mehrheit
der deutschen Depots falsch strukturiert ist. "Die Anleger investieren zu wenig
in renditeträchtige Produkte. Außerdem streuen sie ihre Risiken nicht ausreichend.
Bei einer ohnehin niedrigen Aktienquote ist der Anteil deutscher Aktien bei den
meisten der untersuchten Depots deutlich zu hoch", so Gerke.
Baum verwies auf grundlegende Probleme innerhalb der deutschen Finanzbranche: "Immer
kompliziertere Produkte mit unverständlichen Anlagephilosophien und Gebührenstruk-
turen sind auf den Markt gekommen. Viel wichtiger sind Basisprodukte mit hoher
Qualität, die die Eintrittshürden in das Fondssparen verringern - und das zu attrak-
tiven Konditionen."
Im Rahmen der Marktoffensive "Einfach investieren" bringt Fidelity daher eine neue
Fondsfamilie mit dem Namen Fidelity MoneyBuilder Fonds auf den deutschen Markt.
Fidelity erhebt für diese Fonds keinen Ausgabeaufschlag, keine Umschichtungs- und
Rücknahmegebühren und hat eine verringerte Verwaltungsvergütung festgelegt. Anleger
können so problemlos und kostenfrei zwischen ihnen hin- und herwechseln. "Die
Fidelity MoneyBuilder Fonds sind für den breiten Markt konzipiert, sehr transparent
und einfach zu verstehen. Wir werden die im Vergleich zum Markt sehr kostengünstige
Fondsfamilie über die Direktvertriebskanäle sowie über alle unsere Vertriebspartner
anbieten. Das verstehen wir unter "Einfach Investieren", führte Baum aus. Das
neutrale ifa-Institut hat die Moneybuilder Fonds als die kostengünstigste aktiv
gemanagte Fondsgruppe in Deutschland ausgezeichnet. Diese Fondsfamilie besteht aus
drei Aktienfonds (Europa, Welt, Asien) und einem Rentenfonds, der vorwiegend in
europäische Anleihen investiert. Gesamtverantwortlich für die Anlagestrategie ist
Richard Skelt.
Unter dem Motto"Gutes Geld braucht gute Beratung" wirbt Fidelity gleichzeitig dafür,
dass Privatanleger von den Vorteilen einer qualifizierten Finanzberatung profitieren.
Eine von Fidelity in Auftrag gegebene Studie von der Unternehmensgruppe Steria
Mummert Consulting zeigt, dass die Deutschen viel zu hohe liquide Anlageformen
halten. Hätten die Deutschen vor 15 Jahren ihr Vermögen an einem konservativen Muster-
portfolio (20 Prozent Aktien, 50 Prozent Anleihen, 30 Prozent Liquide Anlagen) ausge-
richtet, hätten sie eine um 29% höhere Wertsteigerung realisieren können. Auf 20 Jahre
berechnet wäre das Vermögen sogar um über 70 Prozent höher gestiegen.
Quelle: Investmentfonds.de