02.05.2005
ESPA: Mehr Chancen in Europa und Japan
Köln, den 02.05.2005 (Investmentfonds.de) - Die ERSTE-SPARINVEST setzt im zweiten
Quartal 2005 vor allem auf Aktienfonds mit Werten aus Europa, Japan und den
Schwellenländern. Weniger Aufwärtspotenzial wird den amerikanischen Börsen und der
Londoner Börse sowie der pazifischen Region eingeräumt. Europäische Aktien sollten
von steigenden Unternehmensgewinnen und der relativ günstigen Bewertung profitieren.
Attraktiv bewertet ist nach Meinung der Aktienfondsmanager auch der Tokyoter Aktien-
markt. Das Untergewicht in den USA wird mit dem eher ungünstigen Bewertungsniveau
begründet. Auch die Gewinndynamik scheint in den Vereinigten Staaten an Schwung zu
verlieren. Für die Emerging-Markets sprechen die anhaltend positiven Aussichten an
den Rohstoffmärkten und das insgesamt moderate Zinsumfeld, obwohl sich einer höheren
Risikoaversion der Investoren vor allem die Schwellenländer nicht entziehen können.
Anleihen: Freundlicher Ausblick für das 2. Quartal
Im zweiten Quartal 2005 sieht die ERSTE-SPARINVEST ein günstiges Umfeld für Investi-
tionen in Anleihen. Die Wirtschaftsindikatoren in den drei großen Wirtschaftsräumen
(Euroland, USA, Japan) deuten eine Verlangsamung des Wirtschaftswachstums an. Die
Frage nach der zukünftigen Entwicklung der Renditen hängt zu einem großen Teil davon
ab, ob die Inflation steigen oder fallen wird. „Wir gehen davon aus, dass in Euroland
die Inflationsrate tendenziell sinken wird, während wir in den USA einen weiteren
Anstieg der Kerninflationsrate sehen dürften“, betont Edwin Trieblnig, Bereichsleiter
Renten international in der ERSTE-SPARINVEST. Die Inflation in der Euro-Zone könnte
sich dann im 2. Halbjahr deutlich auf ca. 1,6 % (von derzeit 2,1 %) zurückbilden. Maß-
geblich dafür werden der Euro-Dollar-Kurs sowie der Ölpreis sein. „Nachfrage erwarten
wir auch von institutionellen Investoren, die Anleihen mit längeren Laufzeiten suchen“,
so Trieblnig.
„Für ein gemischtes Anleihen-Portfolio empfehlen wir eine Übergewichtung von Euroland-
Staatsanleihen und der Konvergenzstaaten. Eine partielle Beimischung von Fremdwährungen
sowie von High Yield- und Emerging-Markets-Anleihen sollte mittelfristig einen Mehrer-
trag möglich machen.“ Die Rendite des ESPA SELECT BOND, der diese Strategie umsetzt,
beträgt derzeit ca. 4,1 % (gegenüber Euro-Staatsanleihen von 3,5 %). Investoren, die
auf eine noch deutlichere Ertragssteigerung mit Hilfe von Fremdwährungen setzen, sollten
den ESPA PORTFOLIO BOND oder den ESPA BOND INTERNATIONAL in Betracht ziehen.
Quelle: Investmentfonds.de